White Paper Produktionsplanungsprozesse
Format: ZIP-Datei
Sprache: DE & EN
Erscheinungsdatum:
3.
2013
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Projektgruppe: PLIM
Abstract
Während im Bereich der Produktentwicklung und der Produktion ausgereifte Softwaresysteme (CAx, PLM bzw. PPS) durchgängig eingesetzt werden, sind in dem dazwischen liegenden Aufgabenfeld, der Produktionsplanung, meist noch Insellösungen zu finden. Die hier verwendeten Werkzeuge wurden häufig aus dem aktuellen Bedarf heraus – nach der sogenannten „cherry-picking“ Methode – beschafft und dann individuell und isoliert für werkzeugspezifische Planungsaufgaben eingesetzt. Analog zur IT-Landschaft zeigen auch die angewendeten Planungsprozesse ein nicht aufeinander abgestimmtes, oft sogar abteilungszentriertes Bild.
Als Folge laufen die einzelnen Planungsaufgaben oftmals nicht klar strukturiert ab. Dies führt zu ineffizienten Planungsabläufen mit redundanten Vorgängen, Doppelarbeit, Übertragungsfehlern und unvollständigen Informationen, um nur einige Hemmnisse zu erwähnen. Dementsprechend kann eine Standardisierung der notwendigen Planungsprozesse auf der Grundlage von Best-Practice-Erfahrungen im Wirkungsbereich der Produktionsplanung viele brachliegende Potentiale heben. Dieser Standard dient dann dem Anwender als Handlungsempfehlung für seine unterschiedlichen Planungsaufgaben, wodurch die einzelnen Prozesse vereinfacht und transparent ablaufen können.
Zur Lösung dieser Herausforderung hat sich die ProSTEP iViP Projektgruppe „Digital Manufacturing“ die Aufgabe gestellt, einen einheitlich definierten und durchgängigen Referenzplanungsprozess für die Serienfertigung zu entwickeln. Dieser unterstützt die Erarbeitung unternehmens- und standortspezifisch angepasster Planungsprozesse und ermöglicht so eine effiziente Planung der Produktion.