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White Paper MCM

Format: ZIP-Datei

Sprache: DE & EN
Erscheinungsdatum: 6. 2014

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Projektgruppe: PLIM

Management von Änderungen in der Produktion
ab 1 73,00 € Inkl. 19,00% MwSt.

Abstract

Variantenreiche Fertigung in Großserien will gut geplant sein. Die ständig noch zunehmende Individualisierung der Produktion mit Blick auf die Kundenwünsche zwingt dazu genauso, wie sie zu einer ständigen Optimierung der laufenden Prozesse führt. Dies gilt für weiße Ware ebenso wie für Zuliefer-Komponenten, für Konsumgüter wie für Fahrzeuge. In der Automobilindustrie beispielsweise ist wegen der enorm gewachsenen Breite des Angebots an Fahrzeugtypen und wegen der extremen Variantenvielfalt innerhalb aller Typenreihen die exakte Planung der Produktion und ihre möglichst genaue Umsetzung eine wettbewerbsentscheidende Herausforderung. Die kontinuierliche Prozessoptimierung sorgt aber dafür, dass es keinen Produktionsplan gibt, der im Laufe der Zeit nicht mehrfach geändert wird. Bei allen Herstellern weicht die Produktion mehr oder weniger stark von der ursprünglichen Planung ab. Um die Erreichung der angestrebten Ziele hinsichtlich Qualität, Zeit und Kosten prüfen, bewerten und schließlich erreichen zu können, ist es nötig, den Plan immer wieder mit der Wirklichkeit abzugleichen. Notwendige Änderungen am Produktionsablauf und Planvorgaben müssen in einem iterativen Prozess mit zahlreichen Beteiligten miteinander in Einklang gebracht werden.

Die Schwierigkeit besteht heute darin, dass sich die beteiligten Bereiche bei Änderungen nicht auf allgemein anerkannte Vorgehensweisen stützen können und in der Folge mit Abstimmungsschwierigkeiten zu kämpfen haben. Dies führt zu Verzögerungen bei der Dokumentation und bei der Anpassung der Planvorgaben bzw. bei deren Umsetzung auf dem Shopfloor. Es besteht dringender Bedarf an gemeinsamen Anstrengungen, vor allem um

  • die nachhaltige Implementierung geplanter Produktionsprozesse zu optimieren,
  • die Abweichungen der Produktion vom Plan zu identifizieren und zu minimieren,
  • die Synchronisation zwischen Produktionsplanung und Produktion zu verbessern
  • und das Management von Veränderungen IT-technisch zu unterstützen.
  • Die Projektgruppe Digital Manufacturing ist Bestandteil des ProSTEP iViP e.V. und wurde 2010 gegründet. Seit 2013 befasst sie sich mit dem Thema Manufacturing Change Management. Industrieteilnehmer sind Daimler, Dassault Systèmes, PDTec, PROSTEP, Siemens PLM Software und ZF Friedrichshafen. Auf Seite der Forschung sind die FH Augsburg, das Fraunhofer IPK Berlin und die TU Dortmund eingebunden.

    Dieses Whitepaper verfolgt zwei Ziele:

    1. Aus mit Hilfe von Interviews gewonnenen Erkenntnissen über den verallgemeinerbaren Praxisbedarf werden Änderungsabläufe in einzelne, formalisierte Teilprozesse zerlegt, die die Grundlage für eine Empfehlung eines Referenzprozesses Manufacturing Change Management bilden sollen.
    2. Das Whitepaper beschreibt den gegenwärtigen Stand der Prozesse rund um das Manufacturing Change Management, die Rollen der diversen Beteiligten in diesen Prozessen und die Probleme, die sich aus der nicht ausreichenden Synchronisation von Produktion und Planung infolge nicht zeitnah aktualisierter Dokumentation ergeben.

    Dazu hat die Projektgruppe begonnen, Anwendungsszenarien zu definieren und zu beschreiben, wie sie für den betrachteten Änderungsprozess typisch sind. Am Ende des MCM-Projektes wird, wie in vielen anderen Projekten des ProSTEP iViP Vereins, eine Empfehlung stehen, die das genaue Vorgehen und die Detailprozesse beschreibt, die sich nach Ansicht der Projektbeteiligten als unternehmensübergreifend sinnvoll und hilfreich erwiesen haben.

    Portrait

    Weitere Veröffentlichungen