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Engineering Change Management (ECM) Internationalization



Laufzeit

2008 -2010


Aufgaben

Ein zentrales Ziel der Automobilindustrie ist es, die Durchlaufzeiten im Produkt-Entstehungsprozesses zu kürzen. Gleichzeitig gilt es, die Qualitätsstandards zu erhöhen. Hierbei ist von entscheidender Bedeutung, dass Änderungen zeitnah unter Einbeziehung aller Betroffenen aus Entwicklung, Planung und Fertigung entsprechend einem definierten Änderungsprozess (Engineering Change Management (ECM)) kommuniziert und umgesetzt werden.

Nach fünf Jahren beendete die Projektgruppe ECM in 2007 hierzu ihre erfolgreichen Arbeiten in der bisherigen Form. Die erzielten Ergebnisse sprechen für sich.


Engineering Change Management (ECM) – VDA 4965

Die Spezifikation VDA4965 (Version 2.0) gibt einen Überblick über die zur Realisierung von ECM zu betrachtenden Prozesse. Sie beschreibt den ECM-Referenzprozesse, dessen Modellierung und das zugrundeliegende Partnermodell. Darüber hinaus sind in ihr die Grundlagen für die jeweiligen Sub-Prozesse beschrieben.

Der Austausch der Änderungsdaten zwischen Herstellern und Zulieferern wird dabei auf Basis von Standards wie ISO10303-214 (STEP AP214) und der OMG PLM Services realisiert.


Engineering Change Request (ECR) – VDA4965-1

Die Empfehlung VDA4965-1 unterstützt die Kommunikation von Änderungsanträgen und damit verbundener Entscheidungen. Sie baut auf der VDA4965 auf und spezifiziert einen ECR Referenzprozess, der die neutrale Synchronisation der internen Prozesse der beteiligten Partner auf Basis von ECR-Nachrichten ermöglicht. Industrierelevante ECR Interaktionsszenarien (IS) werden hierdurch effizient unterstützt.


Engineering Change Order (ECO) – PSI 3-2

Vergleichbar mit der VDA4965-1 unterstützt die ProSTEP iViP Recommendation PSI 3-2 der Kommunikation von Änderungsaufträgen. Es werden der hierzu notwendige ECO Referenzprozess, die zugehörigen Nachrichten sowie die damit unterstützten ECO Interaktionsszenarien zwischen den beteiligen Partnern beschrieben.
Ziel der Projektgruppe ECM Internationalization ist es, die in ECM erarbeiteten Ergebnisse auf der Ebene der SASIG zu internationalisieren.

Die Arbeiten erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem PDM-IF , dass auch den ECR Implementation Guideline zur Verfügung stellt.


Vorsitzender

Jürgen Scharpf
DaimlerChrysler AG

ProSTEP iViP Kontakt

Dr. Manfred Fischer manfred.fischer@prostep.com
Tel.: +49 30 63 926-035
Fax: +49 6151 9287-326

Teilnehmer

AIAG
Galia
Japan Automobile Manufacturers Association, Inc. (JAMA)
Odette Sweden
VDA - Verband der Automobilindustrie e. V.

 
© 2008 ProSTEP iViP e.V. | Impressum
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