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August 2007 - Neues Großfördervorhaben geplant: ProSTEP iViP Verein setzt auf Integration

August 2007 - „Es gibt viele gute Ideen, Konzepte und Lösungen rund um das Thema virtuelle Produktentwicklung – nun kommt es darauf an, diese zu einem Ganzen zusammenführen!“, fordert Professor Martin Eigner, Vorstand des ProSTEP iViP Vereins und Leiter des Lehrstuhls für Virtuelle Produktentwicklung (VPE) an der TU Kaiserslautern. Entgegen dem Trend zur Vertikalisierung vieler Fördervorhaben, also der Lösung singulärer Problemstellungen, setzt der ProSTEP iViP Verein somit auf Integration.

Die im ProSTEP iViP Verein organisierten Forschungsinstitute wollen deshalb ein neues Großfördervorhaben ins Leben rufen. Ziel ist die Integration und Bereitstellung von Methoden und IT-Lösungen zur effizienten Realisierung hochwertiger, innovativer Produkte in globalen Produktentstehungsprozessen. Es gilt auf sich rasch ändernde Marktanforderungen, komplexere Produkte durch zunehmende Varianz und Multidisziplinarität und komplexere Prozesse durch die wachsende Vernetzung innerhalb der Zulieferkette vorbereitet zu sein. Der Rückführung von Informationen aus dem gesamten Lebenszyklus eines Produktes in die frühe Phase des Produktentstehungsprozesses kommt – gerade in Hinblick auf die Qualität - so eine zentrale Rolle zu. Es geht um Zukunftssicherung und Nachhaltigkeit der Produktentwicklung aber auch um Investitionsschutz.

„Dass im ProSTEP iViP Verein Anwender, IT-Hersteller und Forscher zusammen arbeiten, macht uns zu einer weltweit einmaligen Institution. Die aus dieser Zusammenarbeit resultierenden Synergieeffekte müssen wir nutzen, um gemeinsam neue Entwicklungen anzustoßen, die für die industrielle Praxis relevant sind“, betont Eigner. „Und die Zeit ist reif für einen großen Schritt nach vorn. Wir müssen neue Wege gehen. Und das nicht nur in Richtung Standardisierung und effizienterer Nutzung der IT. Vielmehr müssen wir selbst auch Anstöße für IT-Innovationen geben. Ein solches Fördervorhaben ist die Chance für alle Beteiligten.“

Die Planungen für dieses Vorhaben laufen seit Monaten. Erste Gespräche mit Vertretern des als Projektträger für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fungierenden Bereichs Produktion und Fertigungstechnologien (PTKA-PFT) sowie der Industrie haben bereits stattgefunden.

Vision und Ziele des neuen Großfördervorhabens werden im Rahmen der vom 25. bis 26. September in Bremen stattfindenden ProSTEP iViP Science Days erstmals einem breiteren Fachpublikum vorgestellt. Unter dem ProSTEP iViP Science Days Motto „Integrated Engineering – From Patchwork to Network“ werden rund 150 Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft neueste Entwicklungen zu den Themen Produktdaten-, Prozess- und Projektmanagement diskutieren. Sponsor der in zweijährigem Turnus stattfindenden Veranstaltung ist in diesem Jahr das Softwareunternehmen SAP. Details zu den auf dem Programm stehenden Vorträgen und Workshops sind im Internet unter ProSTEP Science Days zu finden.


Dateien:
070815_PI_Gro_DFf_F6rdervorhaben_deutsch.doc

Von: ProSTEP iViP

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