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Januar 2008 - Mit dem Handshake-Prinzip zum Erfolg – ProSTEP iViP-Empfehlung zu Collaborative Project Management

Januar 2008 - Darmstadt – Mit dem Datenaustauschmodell (PSI 1-2) liegt nun der zweite und letzte Teil der ProSTEP iViP Empfehlung zum Collaborative Project Management (CPM) vor. Dieses Modell ergänzt das Anfang 2007 veröffentlichte Referenzmodell (PSI 1-1). Mit der Empfehlungsreihe CPM liegt damit weltweit erstmalig ein umfassender Standard zur Unterstützung einer unternehmensübergreifenden Projektarbeit vor. Erste Erfahrungen im Einsatz der CPM–Methode sind vielversprechend. Dag Plischke, Koordinator der ProSTEP iViP CPM-Projektgruppe, betont: „Die Anwender unserer Methode bewerten insbesondere die höhere Verbindlichkeit von Absprachen, die qualitativ bessere Zusammenarbeit und die höhere Planungssicherheit sehr positiv. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich Projekte mit der CPM-Methodik wesentlich effektiver durchführen lassen.“

Eine herausragende Bedeutung hat das Handshake-Prinzip: Dabei gilt jede wesentliche Absprache erst dann als vereinbart, wenn beide Partner explizit zugestimmt haben. Darüber hinaus ist die zwischen den Projektpartnern bestehende Interaktionskette so aufgebaut, das ein Gleichgewicht zwischen den Sicherheits- und Informationsbedürfnissen der Partner gewährleistet ist. „Hier herrschte, eine große Skepsis und es bedurfte langer Diskussionen“, erinnert sich Klaus Kubitza von BMW. „Denn die angestrebten Prozesse sollten einerseits eine effektive Zusammenarbeit ermöglichen, und andererseits verhindern, Kernkompetenzen offen legen zu müssen“. Und Dr. Thomas Naumann (Daimler AG) ergänzt: „Der formale Ansatz der Recommendation ist sehr interaktionsgetrieben und erweist sich durch seine geregelte Planung als sehr effizient.“

Rund zwei Dutzend Unternehmen und Institutionen – darunter Automobilhersteller– und zulieferer, Systemanbieter, Unternehmensberater und Forschungsinstitute – haben in dreijähriger Projektarbeit die nun vorliegenden Empfehlungen zur Zusammenarbeit in unternehmensübergreifenden Projektstrukturen ausgearbeitet. Das besondere Augenmerk lag dabei auf der Absicherung der CPM-Methodik durch entsprechende Pilotsimulationen. Zu diesem Zweck wurden vier Demonstratoren auf Basis der Systeme RPlan (Actano), cProjects/cFolders (SAP), MS-Project/SharePoint (Microsoft/Campana & Schott) sowie Project Link (PTC) erstellt und die Praxistauglichkeit der Empfehlungen überprüft.

Die ProSTEP iViP CPM Recommendations PSI 1-1 (Reference Model) und PSI 1-2 (Data Exchange Model) – in dem die zur Umsetzung des Referenzmodells in Softwaresysteme notwendigen Schritte erläutert werden - stehen zum kostenlosen Download auf den Internetseiten des ProSTEP iViP Vereins zur Verfügung: www.prostep.org.


Von: ProSTEP iViP

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