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ProSTEP iViP Symposium 2007: Präsentationen

Keynote
Dr. Detlev Hoge, Leiter Produktdatenmanagement im Konzern, Volkswagen AG

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Keynote - Enabling Innovation through PLM Integration - Shaping the Automotive Value Creation Environment

Buddy Raines, CTO PLM, Global Technology and Solution Team, IBM Software Group

Abstract

Innovation is a key word of our time. While integration is viewed by CEOs of large companies as a key enabler for innovation, IBM's last CEO study revealed that there are still integration gaps. Over time, the auto maker role of a developer and manufacturer has grwon in complexity to more of a systems architect and integrator of vertically integrated supply chains. Many disparate systems need to be integrated to match ever growing market requirements, and it becomes obvious that current product development strategies are calling for a fundamental change. IBM introduces it's SOA initiative for PLM that has the objective to unleash the value of PLM information across the enterprise and beyond, based on open standards for IT, processes and methodologies. IBM is participating in various PLM standardisation initiatives and partnering with automotive companies to help automotive value nets increase their capabilities and efficiency. IBM can bring unmatchable value to the industry as the world's largest SW/IT systems development organisation, as a leader in the area of architecture management, and as a systems integration powerhouse across key business processes.

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CA/PDM Partnerintegration in Gesamtfahrzeugkooperationen

Denis Agnelli, Italdesign Giugiaro
Holger Brückner, BMW Group

Abstract
Anhand der Kooperation zwischen BMW und ItalDesign wird aufgezeigt, wie die Partnerintegration bei der Gesamtvergabe der Serienentwicklung des neuen Mini erfolgreich abgewickelt wurde.

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Von CAD zu PDF: Übernahme und Weiterverwendung von 3D-CAD-Daten mit zugehörigen Fertigungsinformationen

Andreas Paffenholz, Technische Universität München

Abstract

Bei EADS Military Air System wird momentan ein Projekt "Vollständig Digitale Produkt Definition" durchgeführt, welches als ein wesentliches Merkmal die Ablösung der traditionellen 2D-Zeichnung zum Inhalt hat. Dies geschieht durch die Erfassung aller fertigungsrelevanten Informationen im 3D-Modell des CAD-Systems im Zusammenspiel mit dem eingesetzten PLM-System. Ein wichtiger Bestandteil des Gesamtkonzeptes ist die Übernahme und Weiterverwendung der im CAD-System erzeugten 3D-Geometriedaten und der zugehörigen PMI (Product Manufacturing Information)-Daten (3D-Annotationen, Toleranzen etc.) in das PDF-Format. Dadurch können die Daten in verschiedenen begleitenden sowie vor- und nachgelagerten Prozessen auch außerhalb der eigenen PLM-Umgebung auf Basis eines offenen, universell verfügbaren und einfach zu nutzenden Dokumentenformates zur Verfügung gestellt werden. Der Vortrag umfasst das Gesamtkonzept "Vollständig Digitale Product Definition", sowie insbesonders die Lösung zur automatisierten Erzeugung der 3D PDF-Daten im Zusammenspiel des 3D CAD Datensatzes und des PLM-Systems.

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Implementation of Knowledge Based Engineering Applications

Yogesh Deo, TATA Motors Ltd.
Abhay Tarnekar, TATA Motors Ltd.

Abstract
The demand for quality products in the quickest possible time-to-market in automotive industries has been on a rising trend world-wide and similar trends are also observed in India recently. Increased competition has forced most automakers to think in better planning and implementation of design and manufacturing processes, allowing them to drastically reduce cycle time for a new product introduction. The global competition, rising steel and oil prices along with numerous excise duties imposed by the government are the threats along with growing concern about retaining human resources and their knowledge within the industry. Though industry is prudently deploying various tools and processes like PLM (CAD/CAM/PDM), CAE, Manufacturing Planning, and ERP, it however lacks the crucial component “management of knowledge”. Knowledge Based Engineering (KBE) bridges the gap between Design Automation and Knowledge capture & reuse. Tata Technologies has developed its own propriety software framework in line with Next Generation Knowledge Based Engineering technology. Various applications has been written using this framework and the top level application is called “Vehicle Template”. This particular application controls many modules like benchmark comparison, wheel enevelope generation, ergonomic analysis, mechanical packaging, vision analysis, suspension design, safety analysis etc. All these applications have been deployed in TATA MOTORS successfully. With this Next generation technology, we have been able to get business benefits with results compared over the traditional design approaches of manufacturers and engineering organizations. Traditionally, design automation tools written in C, C++ languages satisfying specific needs have been developed in most OEM’s for design office productivity improvement. While these automation tools satisfy specific product development needs, they are often not part of a system solution nor are they tightly integrated into the mainstream of PLM. Many of such automated solutions present serious shortcomings (like maintenance, rules update etc) compared to the next generation KBE technology.

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Globales Änderungsmanagement

Dr. Stephan Kohlhoff, SAP Deutschland AG & Co. KG
Andreas Voß, Pierburg GmbH

Abstract

SAP Records Management stellt eine leistungsfähige Lösung zur optimalen Steuerung von Dokumenten-basierten Prozessen dar. Darüber hinaus bietet sein flexibles service-orientiertes Framework die Möglichkeit heterogene Systemlandschaften zu integrieren und verteilte Daten zusammen zu führen. Die hier vorgestellte Implementierung von SAP Records Management zur Steuerung des globalen Änderungsmangements bei der Pierburg GmbH hatte zum Ziel ein nicht integriertes Workgroup-System durch eine vollständig integrierte, prozessorientierte Lösung abzulösen. Der Vortrag stellt zunächst in einem kurzen Überblick die Lösung SAP Records Management als generisches Werkzeug vor und erklärt seine besondere Eignung als Basis für ein IT-unterstütztes Änderungsmanagement. Der zweite Teil umfasst einen Erfahrungsbericht zur Einführung von Records Management als Basis für das Änderungsmanagement und gibt darüber einen Ausblick für die Weiterentwicklung der Lösung zur ganzheitlichen Steuerung des Entwicklungsprozesses.

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IP-Protection in Hersteller/Zulieferer Kooperationen - Prozesse, Methoden und Werkzeuge

Dr. Marcus Krastel, :em engineering methods AG
Hans-Peter Martin, DaimlerChrysler AG

Abstract

Gerade in den Unternehmen der Automobil- und Zulieferindustrie werden heute zunehmend Projekte initiiert, um das Wissen der Produktentwickler direkt in die 3D-CAD-Modelle zu integrieren (Wissensbasierte Konstruktion oder Knowledge Based Engineering, KBE). Als Nutzen können eine Beschleunigung der Produktentwicklungsprozesse und eine Verbesserung der Produktqualität festgestellt werden. Aktuelle parametrische und feature-basierte 3D-CAD-Systeme ermöglichen dem Benutzer, umfangreiches Produktwissen in das 3D-CAD-Modell zu integrieren. Viele Zulieferer verwenden diese Funktionalitäten und reichern die Modelle mit internem Wissen über Modellierungsmethoden, Fertigungsprozesse oder Qualitätssicherung an. Aus diesem Grund entsteht nun während des Datenaustausches zwischen Hersteller/OEM und Zulieferer ein gänzlich neues Spannungsfeld: Einerseits verlangt der OEM zunehmend ein vollständig parametrisiertes 3D-CAD Modell im nativen Format mit der gesamten Intelligenz, die der Lieferant in das Modell gesteckt hat. Andererseits möchte der Lieferant lediglich vereinfachte 3D-Geometrie ohne jegliche Information über die vorherige Intelligenz des Modells austauschen. Das Wissen in die 3D-CAD-Modelle zu integrieren ist ein sehr wichtiger Aspekt für Lieferanten, um die Produktentwicklung zu beschleunigen und somit auch die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Das gleiche Wissen in den Händen eines Mitbewerbers kann sich schnell zu einer mächtigen Waffe gegen das eigene Unternehmen entwickeln die bis zu Bedrohung der eigenen Existenz reichen kann. Aus diesen Gründen müssen zukunftsweisende Konzepte zum Schutz des geistigen Eigentums entwickelt werden, die sowohl die Anforderungen der OEMs als auch der Lieferanten erfüllen und in den Datenaustauschprozess integriert werden können. Der Vortrag betrachtet die folgenden Schlüsselaspekte des Wissensschutzes in Hersteller/Zulieferer Kooperationen:

  • Reflektion heutiger Datenaustauschprozesse hinsichtlich des Themas Wissensschutz
  • Rechtliche Rahmenbedingungen des Wissensschutzes
  • Abhängigkeiten zwischen Wissensschutz und Kooperationsmodellen
  • Konzepte zum Wissensschutz in 3D-CAD-Modellen
  • Methoden zur Lösung der Wissensschutz Konflikte in Hersteller/Zulieferer Kooperationen
  • Existierende Werkzeuge zur Wissensreduktion in 3D-CAD-Modellen unter Berücksichtigung der Anforderungen der OEMs

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Licht ins Dunkel - Die integrierte Projektakte

Dr. Oliver Quirmbach

Abstract

not available

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PDQ Policy to improve OEMs-Suppliers Data Exchanges
Louis Fort, Renault S.A.PDQ

 

Abstract

The main data exchanges issues are due to bad digitalisation quality. The way to improve Data Exchanges needs a good Product Data quality level. PDQ within Renault is a long story beginning in the early 90’s. It’s also an issue for GALIA, VDA, SASIG. The issue became a major one when Catia has been chosen. The work done on Catia V4 was done again with Catia V5. The results are significant. The amount of model checked is continuously increasing, and the Quality level is better year after year. The number of checks is reaching a limit. To be agreed by the users, the check must be understood and the checking time acceptable. The next step is the completion of the Catia V5 checks and the compulsory use of a check tool for all the supplier chain actors. The amount of money which can be saved is tremendous, despite the fact that it is rather difficult to calculate it. In conclusion the PDQ Policy is mainly accepted by all actors in OEMs-Supplier automotive industry. To be more efficient, a target could be to share the common main Quality rules among major OEMs and Suppliers. That is what we want to do in France, at least.

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Augmented Reality in der Montage - Werkstattwagen

Dr. Klaus-Christoph Ritter, Volkswagen AG

Abstract
Augmented Reality (AR) wird weitestgehend als die neue Methode für eine effiziente Mensch-Maschine-Interaktion angesehen. Bei dieser Technologie wird im Gegensatz zur bekannten Virtual Reality das reale Sichtfeld des Anwenders durch kontextbezogene Informationen angereichert. Dieses kann über unterschiedliche technische Verfahren, welche kurz vorgestellt werden, geschehen. Thema dieses Vortrages ist der Einsatz von Augmented Reality Technologien in der Fahrzeugmontage bei Volkswagen. Es wird das Projekt ARMON vorgestellt, welches einen technischen Ansatz von Volkswagen darstellt, die Technologie in den breiten Einsatz im Bereich der Montage zu tragen. Es wird die technische Lösung vorgestellt und die Erwartungen, technischen Randbedingungen und Zukunftsvisionen werden beleuchtet und bewertet. Gleichzeitig wird gezeigt, wie mit Hilfe der neuen Technologie die komplexen Prozesse vereinfacht und rationalisiert dargestellt werden können. Im Mittelpunkt der Betrachtungen für einen AR-Einsatz in der Automobilproduktion stehen damit:

  • Verkürzung der Tätigkeitsdauer
  • Qualitätssteigerung der Tätigkeiten
  • Beherrschung variantenreicher Produktmengen
  • Verkürzung der Anlernphasen
  • Rückführung von Informationen und Aufbau von Regelkreisen mit dem Ziel höherer Informationsqualität
  • Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen Kosten/Nutzen

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PLM Integration auf Basis von SOA

Martin Harris, IBM Software Group
Lars Peder, Grundfos GmbH

Abstract
Mehr als die Hälfe aller eingesetzten Pumpen stammt von Grundfos. Das Unternehmen liefert täglich 30.000 Pumpen aus. Grundfos setzt auf die kontinuierliche Weiterentwicklung seiner Produkte und strebte in diesem Zusammenhang die Optimierung und Automatisierung seiner zentralen Integrationsprozesse im Bereich der traditionellen PLM- und ERP-Anwendungen an. Grundfos erarbeitete zusammen mit IBM eine Integrationslösung auf SOA-Basis (Service Oriented Architecture) und auf Basis von echtem Product Lifecycle Management, um sowohl die aktuellen als auch zukünftigen Geschäftsanforderungen erfüllen zu können. Grundfos kooperiert derzeit mit rund einem Dutzend Hauptlieferanten, mit denen eine nahtlose Zusammenarbeit erforderlich ist, und unterhält darüber hinaus noch geschäftliche Beziehungen zu rund hundert weiteren Lieferanten, die von der Prozessautomatisierung und ?integration profitieren. Durch die Verwendung offener Standards bei der Implementierung des Hubs konnten IBM und Grundfos von ihren anfänglichen Bestrebungen in Bezug auf die weitere Integration sowohl unternehmensintern als auch über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg profitieren. Die beiden Unternehmen modellierten und beschrieben den Soll-Status der zentralen Integrationsprozesse sorgfältig unter den aktuellen Bedingungen. Eine Peergruppe von zentralen Benutzern überprüfte den erforderlichen Status des Prozesses und definierte zentrale Lösungsprinzipien: Bidirektionaler Austausch von Daten und Objektstatus

  • Automatisierte Ereignisauslösung
  • Automatisierte Änderungsmitteilung
  • Stapelverarbeitung großer Baugruppen

Die Prozesse wurden anschließend simuliert, um den ROI des neuen Prozesses aufzuzeigen. Zudem wurde ein Punkt-zu-Punkt-Konzeptnachweis entwickelt. Sie wurden ausführbaren Integrationsfunktionen zugeordnet, deren Implementierung über die Tools zur Verwaltung und Überwachung wichtiger Integrationsaktivitäten erfolgte. Die Integrationslösung wurde parallel zur Ausmusterung der alten manuellen Integrationsprozesse eingeführt. Der Projektabschluss erfolgte mit der Realisierung der endgültigen Lösung auf Prozess-Server-Basis.

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Globaler Austausch von Produktdaten basierend auf Standards
Dr. Reinhold Klass, DaimlerChrysler AG
Gerhard Schatz, DaimlerChrysler AG

Abstract

Ein reibungsloser Austausch von Informationen und Entwicklungsdaten in einem global verteilten Entwicklungsverbund ist eine grundlegende Voraussetzung für eine partnerübergreifende Fahrzeugentwicklung. Die Unterstützung von nationalen und internationalen Standards wie OFTP, ENGDAT/ENGPART, STEP und das Visualisierungsformat JT ermöglicht dabei die schnelle und effektive Anbindung von Zulieferern und Entwicklungspartnern in den unternehmensübergreifenden Entwicklungsprozess. Die Unterstützung dieser Standards erlaubt zudem einen weitestgehend automatisierten Datenaustauschprozess von komplexen Datenumfängen ohne Verlust der Dateninhalte. Eine Integration von Folgeprozessen wie die Datenkonvertierung in andere Datenformate oder Qualitätsprüfung von CAD-Daten ist durch die Standardisierung erst möglich geworden. In dem Vortrag werden die nationalen und internationalen Standards und ihre Bedeutung für die bei DaimlerChrysler eingesetzten Datenaustauschlösungen (Datenaustausch, Regelversorgungen, Kopplungen, Konvertierungen, Betrieb, Service-Desk, Globale Komponenten, STEP-Tools, ENGDAT, ENGPART, Datendienste- und Netze) beschrieben. Anhand praktischer Beispiele werden die Lösungen für die Lieferantenintegration und den Konzern-internen Austausch von Entwicklungsdaten näher erläutert. Abschließend wird ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und Trends bei DC im Umfeld Datenaustausch gegeben.

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Ein Prozess-Framework zur unternehmensübergreifenden Zusammenarbeit in der virtuellen Absicherung
Dr. Günter Staub, PDTec GmbH
Dr. Heinz Mayer, Magna Steyr Fahrzeugtechnik AG & Co. KG

Abstract

Die Kooperation zwischen Kunden und Lieferanten während der Produktentwicklung basiert zuneh-mend auf IT Lösungen, die sowohl die gemeinsame Nutzung von Engineeringdaten, wie auch part-nerübergreifende Engineeringprozesse unterstützen. Die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit in der virtuellen Absicherung ist ein bisher noch feh-lender Baustein hin zu einer umfassenderen Partnerintegration im Engineering. In einem Projekt, welches in Zusammenarbeit zwischen MAGNA STEYR und dem vif durchgeführt und von PDTec auf methodischer Seite beratend begleitet wurde, wurde dieser fehlende Bausstein hin zu einer umfassenderen Partnerintegration im Engineering entwickelt. Kern des gewählten Ansatzes zu dessen Realisierung bildet ein Referenzmodell für die virtuelle Absicherung, welches neben einem unternehmensneutralen, partnerübergreifenden Referenzprozess ein unternehmensneutrales Datenmodell für die in diesem Prozess kommunizierten CAE-Daten und die von jeweiligen Partner durchzuführenden Aufgaben beschreibt. Wesentliche Vorteile dieses Ansatzes werden vor allem in der signifikanten Zeitreduktion beim Aufsetzen von Partnerschaften im Rahmen von neuen Fahrzeugprojekten und in einer deutlich erhöhten Prozessqualität gesehen. Wichtige Vorraussetzung für die Akzeptanz des zu entwickelnden Ansatzes war, die unternehmensin-ternen Prozesse und IT-Systeme nicht verändern und das unternehmensinterne Know-how bzgl. der verwendeten Methoden in der virtuellen Absicherung nicht offen legen zu müssen. In dem Beitrag werden die Vorgehensweise sowie die Ergebnisse des Projekts dargestellt. Der Realisierungsansatz für das Referenzmodell auf Basis etablierter Standards wie BPEL, PLM Services und STEP AP214 wird vorgestellt. Zudem wurden möglichen Synergien zu den Arbeiten der SimPDM Arbeitsgruppe des ProSTEP iViP e.V. identifiziert, auf die in dem Beitrag eingegangen wird.

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Collaborative Engineering: Direkte Datenintegration als Verbesserung in der Zusammenarbeit mit Zulieferern
Joachim Günther, CIMPA GmbH
Frank Hörich, Elbe Flugzeugwerke GmbH

Abstract
Eine effiziente, sichere und funktionierende Zusammenarbeit zwischen Airbus und seinen Zulieferern wird zukünftig noch mehr von Bedeutung sein. In einem Pilotprojekt mit einem Schlüsselzulieferer Elbe Flugzeugwerke (EFW) wurde als Option zum herkömmlichen Datenaustausch eine Lösung erprobt, die einen direkten Zugang des Zulieferers auf lokale Airbus Workstation von seinem Standort und die direkte Datenintegration von Entwicklungsleistungen ermöglicht. Mit Hilfe einer kommerziellen Software-Lösung bekommt der Zulieferer ein Bild der Airbus-Workstation auf seine gespiegelt und kann so direkt in der Airbus-Umgebung konstruieren. Voraussetzung dafür ist eine ausgezeichnete Performance, die von CIMPA mittels entsprechender Tests sicher gestellt wurde. Im Gegensatz zu bisherigen Verfahren, die aufwändige Produkt-Replikationen per Datenaustausch, eine eigens bei dem Zulieferer angelegte Produktstruktur und Referenz-Installationen erforderten, steht nun eine stets aktuelle DMU des durch den Zulieferer bearbeiteten Arbeitspakets zur Verfügung und der Datenaustausch kann deutlich reduziert werden. EFW bearbeitete im Pilotprojekt ein komplettes Arbeitspaket aus dem Bereich Fussbodenplatten für die A380 und hatte über die Lösung Zugriff auf alle Airbus-Tools die für Design und Datenintegration notwendig waren. Aufgrund der sehr positiven Erfahrungen soll in naher Zukunft die Anwendung auf alle Arbeitspakete ausgeweitet werden.

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Keynote - Process Follows IT
Prof. Dr. Martin Eigner, Lehrstuhl für virtuelle Produktentwicklung, Technische Universität Kaiserslautern

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Managing Harness Design Change across a Multi-tool Design Environment
John P. Wilson, Mentor Graphics Corporation

Abstract

The change management process is relatively well understood, and supported, by modern design tools – when the change is managed within the scope of a single tool. However, change management in the automotive harness design environment is more complex for a number of reasons: Changes must be managed in a synchronised process, across multiple tools – both 3D MCAD and 2D Harness Design. The design applications are owned and managed by different organisations, so both design data, and change management data, must be correctly exchanged and managed. The responsibility for ‘mastering’ design attributes in one tool, or the other tool, is not always obvious, and may vary between companies, and projects. 3D MCAD and 2D Harness Design tools have differing ‘world-views’ of the data, so physical design information must be transformed between the tools – with risk of losing information. Changes should ideally be managed in an automated environment, to eliminate the possible of human error – this requires an integrated approach to the development of change management tools and their integration with the design applications. The car industry has taken a number of steps to address these problems – particularly with regard to the development of Standards, such as KBL, to support the consistent exchange of design data; however, much remains to be done. This paper examines the issues, and solutions, relating to change management as harness designs evolve, and are exchanged, during the iterative design process shared by car maker and harness maker. The issues surrounding change management of KBL harness designs, between car-maker and harness-maker will be examined and illustrated with practical examples to show how important issues can be successfully managed using semi-automated processes to control associations between the 3D and 2D designs. In addition, the role of KBL as a standard exchange format will be discussed, and its strengths and limitations illustrated, with suggestions for its future enhancement.

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Service-orientierte Architektur - Schlüssel zu einer erfolgreichen IT-Strategie
Dr. Hans-Albert Ebbecke, Volkswagen AG

Abstract
Eine Service-orientierte Architektur bietet heute den Ansatz, Komplexität und Wartbarkeit von gewachsenen und neuen Anwendungslandschaften beherrschbar zu machen. Kostenreduktion, Erweiterungen, Verbesserungen und Flexibilität in den existierenden Geschäftsprozessen erfordern schneller anpassbare IT Lösungen. Die direkte Abbildung der Prozesse durch Anwendungssysteme einschließlich der benötigten Datenquellen verhindert die geforderte schnelle Anpassbarkeit der IT-Systeme bei sich ändernden Geschäftsprozessen. Die Methodik der Service-orientierten Architektur hinsichtlich Modellierung, Umsetzung und Management wird als Erfolgsfaktor gesehen, um den heutigen Anforderungen an IT-Systeme gewachsen zu sein. Die Präsentation gibt einen Einblick in die von Volkswagen gewählte Vorgehensweise.

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Restriction of Hazardous Substances and PLM
Anand Thakar, Satyam Computer Services Ltd.

Abstract

Restriction of Hazardous Substances (ROHS) is a directive that has started in EU effective July 1, 2006. Under the directive, all electrical and electronic equipments, with the exception of those used for military purposes, should be more environment friendly by reducing toxic chemicals like lead, cadmium, mercury etc in their composition by weight of homogeneous material. One of the hardest hit would be the semiconductor manufacturers, where lead is a component used for soldering purposes and PCB boards contain lead as well as PBB and PBDE as flame retardants. The directive would require a change in their processes for manufacturing products free from such substances. This paper attempts to show the gains by using PLM in achieving this goal. The major effort is in recognizing existing non-conformances and identifying viable substitutes and this is the space where PLM comes with an easy approach that is not only quick but also inherently collaborative in nature so that the manufacturers and suppliers can share the knowledge early in the lifecycle of the product. Building a PLM-ROHS interface would take the compliance pains several notches down and also help the producers reduce costs due to timely availability of necessary data.

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CAD/PLM Integration, Datenaustausch und Collaborative Engineering in verteilten Arbeitsgruppen
Josef Reichweger, Magna Powertrain AG & Co. KG
Karl Wachtel, xPLM Solutions GmbH

Abstract
Der Vortrag befasst sich mit neuen Möglichkeiten, die direkte Zusammenarbeit verteilter Arbeitsgruppen von OEMs und Zulieferern zu ermöglichen, indem auf die relevanten PLM und CAD Objektdaten und Dateien in einem oder mehreren PLM Systemen kontrolliert und sicher zugegriffen werden kann. Die vorgestellte Lösung ermöglicht den synchronen Zugriff auf die PLM Objekte der beteiligten Systeme (z.B. SAP, Agile, SmarTeam etc.) über die SOA und Web Service Technologien der Anbieter (z.B. SAP NetWeaver) und damit ein Cross Enterprise Engineering über Bereichs- und Unternehmensgrenzen hinweg. Mit Hilfe einer Portalapplikation kann festgelegt werden, welche Benutzer aus internen oder externen Teams auf bestimmte PLM-Objekte zugreifen können und welche Operationen für diese ausgeführt werden können (z.B. Speichern unter). Damit lassen sich beliebige Zugriffsszenarien in verteilten Konstruktionsteams abbilden. Die CAD spezifischen PLM Funktionen sind Teil der Systemintegration. Der CAD Benutzer arbeitet in seiner gewohnten Umgebung in der ihm zugeteilten PLM Instanz. MAGNA Powertrain hat auf der Basis der xPLM Schnittstellentechnologie und dem verfügbaren SAP Konnektor einen SmarTeam Konnektor entwickelt, um CATIA V5 und SmarTeam Objekte nach SAP PLM zu integrieren. Darüber hinaus ermöglicht ein Datenaustauschmodul die Aufbereitung sowie den Export und Import von Produkt und CAD Daten mit Projektpartnern. MAGNA Powertrain berichtet über die Erfahrungen des Einführungsprojektes und über weiterführende PLM Strategien im eigenen Haus. Dabei stellt das Thema „Distributed Collaborative Engineering“ einen Schwerpunkt dar.

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Standardisierung der unternehmensübergreifenden Produktvisualisierung als Erfolgsfaktor in der Produktentwicklung
Jens Malzacher, Technische Universität Darmstadt
Klaus Schulze Ameling, Delphi Deutschland GmbH

Abstract

Heutige Produktentwicklung wird meist nicht nur innerhalb eines Unternehmens oder Standortes durchgeführt. Produktentwicklung ist Gegenstand weltweit verteilter Netzwerke. Dabei wird die firmenspezifische Entwicklungsumgebung beibehalten. In dieser heterogenen Umgebung ist die Zusammenarbeit notwenig für eine erfolgreiche Entwicklung des Produktes. Visualisierung ist ein flexibler und einfacher Weg der Integration. In den meisten Fällen ist der Informationsgehalt einer Visualisierungsdatei ausreichend für die notwendige Kommunikation. Nicht CAD-Anwender und insbesondere Nicht-technische Produktentwickler können von dem Zugang zu solchen Produktinformationen profitieren. Das Verständnis für das Produkt entsteht auch ohne breite Diskussion und mehrdeutigen 2D-Zeichnungen. Die Standardisierung des unternehmensübergreifenden Visualisierungsdatenaustauschs ist notwendig aufgrund der vielen und heterogenen Entwicklungsnetzwerke. Ziel der Standardisierung ist die Aufwandsreduktion bei Anpassen von Prozessen und technischen Einstellungen. Im Rahmen der Präsentation werden die Ergebnisse des gemeinsamen VDA und ProSTEP iViP e.V. –Projektes „Collaborative Product Visualization“ vorgestellt. Darauf aufbauend wird die Integration unterschiedlicher Disziplinen z. B. der mechatronischen Produktentwicklung möglich.

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Product Information Everyware
Germar Nikol, Kisters AG

Abstract

Liegt nicht vor

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Modelle und Anwendungen der Model-Basierten-Entwicklung (MBD)
Gerhard Steininger, PROSTEP IMP GmbH

Abstract
Model-basierte Entwicklung (MBD) ist ein wichtiger Treiber nicht nur in der EE Entwicklung. Bis heute bleibt man der Frage, "Wie weit kommt man mit einem einfachen Modell? Und welche Aussagekraft hat dieses?" eine Antwort schuldig. Im Rahmen unserer Forschungsprojekte geben wir Antworten auf die Frage und zeigen Beispiele aus der Praxis.

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PDM-basierte Lösungen für Automotive SPICE
Jens Krüger, Softlab Group

Abstract
Innovation wird in der Automobilindustrie zu einem großen Teil durch mechatronische Lösungen erreicht (z.B. x by wire, konfigurierbares Fahrwerk, Personalisierung, Telematik, Multimedia). Allerdings ist die Fahrzeug-Elektrik/Elektronik weiterhin Pannenursache Nummer Eins mit entsprechenden Auswirkungen auf Image und Gewährleistungskosten. Die zunehmende Bedeutung von Mechatronik bringt nicht nur Herausforderungen bzgl. der Systeme im Fahrzeug ("onboard / offboard IT ") mit sich, sondern auch für die "Business IT". Durch den Bedarf nach interdisziplinärer Zusammenarbeit im Rahmen von „Systems Engineering“, durch unterschiedliche Änderungszyklen von Mechanik gegenüber Elektrik / Elektronik inkl. Software sowie durch erweiterte Anforderungen z.B. an Diagnose- und Servicesysteme bekommen prozessorientierte Lösungen für den gesamten Produktlebenszyklus neue Bedeutung. Für die Bewertung und Verbesserung der Software-Entwicklungsprozesse hat sich die europäische Automobilindustrie geeinigt, einen einheitlichen Standard zu verwenden. Automotive SPICETM verdichtet die Erfahrung der Automobilhersteller und stellt präzise Anforderungen an die Qualität der Entwicklungsprozesse. Insbesondere in Deutschland wird ab 2007 eine einheitliche Prozessbewertung nach Automotive SPICETM bei den Lieferanten für Embedded Software gefordert. Nach einer Einführung in das Themengebiet „Mechatronik“ stellt der Vortrag dar, inwieweit die Etablierung einer PDM-basierten Lösung die Anforderungen gemäß Automotive SPICETM abdeckt. Dabei werden am Beispiel von PDM-Standardsoftware einzelne Prozesse im Softwareentwicklungs-Lifecycle betrachtet wie z.B. Anforderungsmanagement, Konfigurationsmanagement, Problemmanagement, Änderungsmanagement und Projektmanagement.

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Das funktionale Produktmodell – Strukturierung mechatronischer Produkte in PLM-Systemen
Bernd Schröder, Life Cycle Engineers GmbH

Abstract
Der Beitrag stellt einen neuen Ansatz zur Abbildung komplexer Produkte in PLM-Systemen vor. Auf der Basis eines funktionalen Produktmodells lassen sich insbesondere auch mechatronische Komponenten, bestehend aus Mechanik, Elektronik und Software, konsistent beschreiben und verknüpfen. Schon bei der Konzeption des Ansatzes wurde besonderer Wert auf die Integration etablierter Entwicklungsmethoden wie QFD, FMEA gelegt, um eine durchgängige Unterstützung des Entwicklungsprozesses gewährleisten zu können. Am Beispiel der Design-FMEA wird nachgewiesen, dass dadurch sogar eine enorme Verbesserung der Qualität und Aussagekraft der Ergebnisse erreicht werden kann. Im Ausblick wird aufgezeigt, wie der neue Ansatz zur objektiven Messung und Beurteilung der Produktreife genutzt werden kann. Damit eröffnet sich zukünftig die Chance für einen Quantensprung in der Verbesserung der Steuerung von Entwicklungsprozessen.

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Distribution of 3D visualisation data for aftermarket
Per Brorson, Eurostep AB
Trond Zimmermann, Volvo Information Technology AB

Abstract
Increased demands on shortened development leadtimes in the commercial vehicle industry has implied earlier and more intense stakes of sales, manufacturing and aftermarket preparations than before. Thus, the need of sharing emerging product definitions from product development to downstream processes has received more attention in later times. An important part of the product definition is its geometrical representation. Distribution and use of 3D visualisation data has thus become a critical ability for an effective downstream development. This work relates to a prestudy at Volvo’s truck businesses on how to efficiently distribute configured visualisation data to the aftermarket preparation process throughout product development, including conceptual phases. This includes utilisation of visualisation data for production of repair/service methods, service information, parts assortment and spare parts information. Besides a mapping of aftermarket needs and requirements the prestudy results encompass aspects on how to integrate a heterogeneous CAD and PDM environment, built on a software oriented architecture (SOA) that utilises a Volvo internal engineering hub for the distribution of configured visualisation data. Enabling technologies include the Jupiter (JT) format as well as ISO10303-239 based web services.

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Theorie und Praxis der Top-Down Konstruktionsmethode in der Karosserieentwicklung
Roland Hierold, Adam Opel GmbH
Steven Vickers, UGS

Abstract

Um die Entwicklungszeiten massiv zu reduzieren und mehr Zeit für Innovationen zu schaffen ist es notwendig, eine den parametrischen CAD-Systemen angepasste Arbeitsweise anzuwenden. Diese Ziele sind nur mit einer strukturierten Arbeitsweise zu erreichen, in deren Fokus nicht die Entwicklung einzelner Komponenten steht, sondern das Produkt als ganzes entwickelt wird. Opel und UGS haben in Kooperation eine Methode entwickelt, getestet und in die Praxis umgesetzt, die zu enormen Vorteilen für die Firmen und ihre Konstrukteure führt. Diese Präsentation gibt einen kurzen Überblick über die angewendete zonenbasierte Konstruktionsmethode und die Vorteile und Herausforderungen, diese Methode in die Praxis umzusetzen.

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Antworten auf die globalen Herausforderungen bei der Integration von Entwicklungspartnern
Peter Hakenberg, Ford-Werke GmbH
Dominik Rüchardt, MDTVISION GmbH

Abstract

FORDs Strategie für die Integration von Zulieferern bietet den Engineering Partnern einen Rahmen, der den jeweiligen Anforderungen flexibel entgegen kommt. Dies gilt sowohl für kleinere Konstruktionsbüros und durch ein PDM-Portal integrierte Zulieferer als auch für voll in den Engineering Prozess eingebundene Zulieferer, die nahtlos mit FORD über eine Extended Collaboration Umgebung angebunden sind. Der Vortrag beleuchtet das operative und taktische Tagesgeschäft des OEM mit den Zulieferern und gibt ein Überblick der strategischen Integrationsansätze die FORD aktuell in Deutschland verfolgt. Des weiteren werden Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dem Supplier Collaboration Center und auch die Verbandsaktivitäten von FORD im Bereich der Zulieferintegration dargestellt.

Präsentation von Herrn Rüchardt zur Veröffentlichung nicht freigegeben

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Integration zweier Konstruktionswelten über ein PLM-Projekt
Dr. Christian Fiedler, IBM Deutschland GmbH
Michel Pesec, Liebherr Aerospace

Abstract
Die beiden Hauptwerke von Liebherr Aerospace in Deutschland und Frankreich wurden nicht nur durch zwei unterschiedliche Sprachen und Kulturen getrennt, sondern auch durch unterschiedliche Konstruktionsprozesse – und das, obwohl an beiden Standorten die die gleichen grundlegenden Verfahren angewendet wurden. In Fällen wie bei Konstruktionsänderungen, wenn die Konstrukteure der beiden Werke Entwürfe gemeinsam verwenden mussten, fand die Kommunikation über vordefinierte Kanäle statt – auch häufig auf dem Papierweg, was unwirtschaftlich war. Im grundlegenden Konstruktionsprozess wurde der gemeinsamen Verwendung sowie der Wiederverwendung bestehender Entwürfe allgemeiner Teile so entgegengewirkt, und es kam zu unnötiger Duplizierung. Bei Tests und bei Systemausfällen wurde der Versuch, die Ursache eines Konstruktionsfehlers ausfindig zu machen, auf Grund der „Spaltung“ und der fehlenden Informationstransparenz zwischen den beiden Werken erschwert. Das höhere Management bei Liebherr sieht die Unfähigkeit, im Entwurfsprozess zusammenarbeiten, als latente Bedrohung. Diese Präsentation führt Sie durch die Aktionen, die zur Lösung des Problems erforderlich waren, und richtet dabei das Augenmerk auf die richtige Mischung aus neuen konsolidierten Prozessen und einem Set von Konstruktionstools zur Onlinezusammenarbeit. Diese neu entworfenen Prozesse stellen eine einfache Basis für die gemeinsame Nutzung von Entwürfen und Konstruktionsdaten im Unternehmensbereich für Luft- und Raumfahrt bereit. In einer Reihe von Workshops, die zusammen mit IBM durchgeführt wurden, katalogisierte das Projektteam mit Erfolg zwei Gruppen zentraler Prozesse mit übergreifender Gültigkeit für beide Standorte. Diese „Basisprozesse“ wurden im Hinblick auf optimale Effizienz überarbeitet und in einer neuen PLM-Plattform für Onlinezusammenarbeit implementiert. In der ersten Phase lag der Schwerpunkt auf der Implementierung der Tools für die Onlinezusammenarbeit, während in der zweiten Phase (die zurzeit läuft) ein für beide Standorte gemeinsames CAD-Framework installiert wird.

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Globale ECM Zusammenarbeit in der Automobilindustrie auf Basis von Standards: Von der Vision zur Wirklichkeit
Salvador Richter, in Integrierte Informationssysteme GmbH

Abstract
liegt nicht vor

Präsentation zur Veröffentlichung nicht freigegeben

 

Professionelles Projektmanagement in der Fahrzeugentwicklung
Dr. Christophe Campana, Campana & Schott Unternehmensgruppe
Manfred Leerkamp, Wilhelm Karmann GmbH

Abstract
Herr Leerkamp stellt die eigenen Projektmanagement-Prozesse, Methoden und Werk-zeuge in der Fahrzeugentwicklung vor und gibt einen Einblick in verschiedene Aspekte und Erfolgsfaktoren bei der Einführung. Herr Dr. Campana stellt die technische Unterstützung der Projektmanagement-Prozesse auf Basis einer hochmodernen IT-Plattform vor und geht dabei unter anderem auf die Kollaborationsfunktionen ein. Abschließend geben wir einen Einblick in die Tätigkeit der Arbeitsgruppe „Collaborative Project Management“ des ProSTEP Vereins. In dieser Arbeitsgruppe wurden bereits Projektmanagement-Standards für unter-nehmensübergreifende Projekte entwickelt, verabschiedet und veröffentlicht. Zum Abschluss geben wir einen ersten, frühen Einblick in die technische Umset-zung einer Schnittstelle zwischen unterschiedlichen Projektmanagement-Systemen auf Basis in der Arbeitsgruppe erarbeiteten Standards.

PDF-Dokument, size 2,5 MB

 

 

Keynote - Sicherung von geistigem Eigentum in einer digitalen vernetzten Welt - Die IuK-Perspektive
Dr. Uwe von Lukas, Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V.

PDF-Dokument, size 0,8 MB

 

 

Keynote - Sicherheits- und Informationsschutzaspekte in globalen Kooperationen
Wilhelm Kerschbaum, Leiter IT für Zulieferer- und Fahrzeugprojektmanagement, BMW Group

Präsentation zur Veröffentlichung nicht freigegeben

 

Workshop 1: „Design for Robustness“ - Prozessoptimierung in der Fahrzeugentwicklung
Bernhard Phillip, casolute GmbH
Dr. Martin Strietzel, casolute GmbH

Abstract

Die ästhetischen Auswirkungen von Fertigungstoleranzen an Fahrzeugen können im frühen Designprozess bislang nur unbefriedigend visualisiert werden. Eine Lösung bietet jetzt die neu entwickelte Software aesthetica, eine Kombination aus Visualisierung und Simulation für die Anwendungs-bereiche Design, Konstruktion, Engineering und Fertigung. Die optischen Veränderungen durch Bauteilvariationen auf das so genannte »Fit and Finish“ in einem Zusammenbau ermöglicht schon frühzeitig die Entdeckung und Beseitigung ästhetischer Probleme. Durch den Einsatz der Software im Entwicklungsprozess kann die Anzahl der physikalischen Prototypen reduziert werden, was zur Einsparung von Zeit und Kosten führt. Zudem trägt das Programm zur Verbesserung der Qualität des Endproduktes und zur Qualitätssicherung bei. Toleranzfehler und dadurch bedingte, kostspielige Änderungen der Konstruktion zu einem späteren Zeitpunkt sind schon im Vorfeld vermeidbar und sind somit wichtige Elemente im Prozesskonzept des „Design for Robustness“.

 

 

Workshop 2:Unterstützung der Kollaboration zwischen ECAD- und MCAD-Systemen
Dr. Arnulf Fröhlich, PROSTEP AG
Dr. Marcus Krastel, :em engineering methods AG
Jörn Schlingensiepen, PDTec GmbH

Abstract

Die Integration mechanischer und elektronischer Komponenten in mechatronisch-integrierten Produkten gewinnt stark an Bedeutung. Die Entwicklung findet dabei zumeist in getrennten Domänen mit unterschiedlichen CAD-Werkzeugen (ECAD und MCAD) statt. Für die jeweiligen Disziplinen stehen zwar hochfunktionelle Softwarewerkzeuge zur Verfügung, die Unterstützung bestehender Prozesse und Anwendungen im Bereich der Kollaboration zwischen den Domänen stößt jedoch derzeit an die funktionalen Grenzen der Systeme. Mit der steigenden Produktkomplexität sowie den Anforderungen nach kürzeren Entwicklungszyklen und erhöhter Produktqualität nimmt der Bedarf nach Lösungen zur Realisierung einer tiefgreifenden Kollaboration auf Basis der existierenden ECAD- und MCAD-Systeme stetig zu. Diese Themenstellungen wurden im Jahr 2006 im Rahmen der ProSTEP iViP e.V. Projektgruppe "ECAD/MCAD-Collaboration" diskutiert und ein erstes Datenmodell aufbauend auf den Konstrukten der ISO10303 APs 210 und 214 erarbeitet und als XML-Schema für eine Implementierung zur Verfügung gestellt. Der Workshop hat zum Ziel Interessierten einen Einblick zu geben und den aktuellen Handlungsbedarf der Anwender zu erfassen. Der Workshop umfasst zwei Teile: Die Vorstellung des gegenwärtigen Entwicklungsstands der Projektgruppe "ECAD/MCAD-Collaboration" und eine Diskussion zwischen Anwendern, Systemanbietern und Forschungseinrichtungen über zusätzliche Anwendungsszenarien und Lösungsansätze, sowie deren Nutzung zur Optimierung der Kollaboration zwischen ECAD- und MCAD-Entwicklern.

 

 

Workshop 3: Ganzheitliche Steuerung des Produktentstehungsprozesses durch Projektmanagement-Plattformen
Christian Peine, Benteler Automobiltechnik GmbH
Dr. Oliver Quirmbach, ILC PROSTEP GmbH

Abstract
Die effiziente Entwicklung neuer Produkte bis hin zur Serienreife ist seit jeher Kernthema in der Automobilindustrie. Nur wer Innovationen schnell, kostengünstig und in hoher Qualität auf den Markt bringt, wird langfristig seine Position behaupten oder ausbauen. Große Schwachstellen bestehen heute noch beim übergreifenden Projektmanagement von Produktentstehungsprojekten. Mangelnde Kommunikation, nicht definierte Anforderungen und späte Änderungswünsche der Kunden sind nur einige Beispiel, die für Probleme beim termingerechten Serienanlauf und zahlreiche Rückrufaktionen verantwortlich gemacht werden. Neben der ständig zunehmenden Variantenvielfalt hat sich die Produktkomplexität insbesondere durch die stark wachsende Bedeutung von Elektrik/ Elektronik und Software drastisch erhöht. Völlig neue Disziplinen mit eigenen Werkzeugen und Prozessen haben sich im Produktentstehungsprozess etabliert. An die Steuerung der Produktentstehung werden nun völlig neue Anforderungen gestellt. Das Management des kompletten Produktenstehungsprozesses erfordert neue konzeptionelle Ansätze und IT-Werkzeuge. Vom BU-Leiter über den Projektleiter bis hin zum Konstrukteur und Softwareentwickler müssen die Prozesse integriert gesteuert werden können. Alle Produktdaten und Prozesse einer heterogenen Systemlandschaft müssen über ein Cockpit im Kontext des jeweiligen Anwenders darstell- und pflegbar sein. Systemübergreifende Technologieplattformen bieten nun die Möglichkeit, die Vision eines durchgängigen Product Lifecycle Managements umzusetzen. Der Workshop stellt neue konzeptionelle und technologische Ansätze aus verschiedenen Beispielprojekten vor. Die Teilnehmer erarbeiten weitergehende Anforderungen an Projektmanagement Plattformen in der Produktentstehung und bewerten deren Wichtigkeit. Der Erfahrungsaustausch liefert allen Teilnehmern wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung des eigenen PEP und seiner technologischen Unterstützung.

 

 

Workshop 4: Zusammenarbeit mit Partnern in der Prozesskette Aggregate
Hugo Kröger, PTC Parametric Technology GmbH
Bernd Pöttner, Volkswagen AG

Abstract

  • Darstellung der Prozesse und der daraus resultierenden Anforderungen an eine Datenmanagementlösung für die Zusammenarbeit mit externen und internen Partnern
  • Umsetzung innerhalb des Engineering Centers Aggregate
  • Rollen- und Rechtemodell
  • Live-Vorführung
  • Visualisierung und Meilensteincheck
  • Nutzen in der Prozesskette
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