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ProSTEP iViP 2006 - Abstracts

 

 

Knowledge Automation: Driving next Incremental Gain in Productivity


Automotive competitiveness can be boiled down to three things: Appealing product, low cost, delivered quickly. To address these market pressures, automakers and their suppliers have been working for years to drive efficiency gains into their engineering and manufacturing operations through initiatives such as lean design and manufacturing, concurrent engineering, and implementation of feature based MCAD technologies. Some would argue that through these types of initiatives, most excess cost and time has been squeezed out of their processes. Yet market pressures driven by labor cost advantages of developing countries continue to put pressure on costs without sacrificing innovation and quality. Knowledge Automation is the way that companies will realize the next big gain in productivity. World class companies are moving the introduction of product innovation off line – out of the vehicle development process instead of trying to innovate during the execution phase of a vehicle program. This change in the development process helps them to reduce the number of late changes to the vehicle by introducing the new innovation when it is validated and they have a high confidence of success. Knowledge automation applications automate routine and repetitive tasks captured from the best available intellectual capital inside a company ensuring that each task is done the same way, every time and on every program. This reuse of captured knowledge allows companies to focus their human capital on more high value tasks. By implementing this new approach , automotive OEMs and their supply chain can dramatically reduce the vehicle product development cycle time, while simultaneously increasing product innovation to better meet the demands of the consumer. During this presentation, Mr. Sterling will discuss these concepts and how they can be applied within the global automotive industry to achieve significant reductions in product development cost and timing, and on delivering quality, innovative products to market.

 

 

Engineering Change Management: Neugestaltung von Partnerprozessen auf Basis VDA 4965-1


Mit der Veröffentlichung der VDA-Empfehlung 4965-1 steht für den Änderungsmanagementprozess (Engineering Change Request, ECR) erstmals ein Standard zur Verfügung, auf Basis dessen die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit im Änderungsmanagementprozess erheblich vereinfacht und optimiert werden kann. Die Erschließung der identifizierten Nutzenpotenziale erfordert nun eine konsequente Neuausrichtung der unternehmensspezifischen ECM-Prozesse an den neuen Standards sowie dessen kommerzielle Umsetzung in ECM-Client- und ECM-Serverlösungen, welche auf Basis von STEP AP214/PLM Services die Referenzprozesse und –nachrichten unterstützen. Am Beispiel der ECM-Prozesse der Mercedes Car Group wird aufgezeigt welche Auswirkungen die produktive Nutzung der VDA 4965-1 auf die Unternehmensprozesse und die heutige IT-Landschaft hat. Darüber hinaus wird dargestellt, welche Rahmenbedingungen bei der Realisierung kommerzieller, ECM-konformer Lösungen relevant sind. Der Ausblick zeigt den Stand der Standardisierungsarbeiten für die VDA 4965-2 im Umfeld des Freigabeprozesses (Engineering Change Order, ECO) auf.

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„Benefit“ des Engineering Change Management


“Benefit”, das ist das Schlüsselwort. Und die wesentliche Frage lautet: „Was ist der Benefit?“ Jeder Entscheidungsträger, der über die Implementierung des ECM- Standards entscheiden muss, wird folgende Frage stellen: „Was ist der Benefit des ECM-Standards?“ Betrachtet man die aktuelle Situation, scheint es, als sei es sehr schwierig einen Partner für die Implementierung des empfohlenen Standards zu finden. Die ECM-Arbeitsgruppe von Pro STEP iViP, welche die VDA-Empfehlung 4965-1 (ECM) erarbeitet hat, ist überzeugt, dass die Vorteile nicht anzuzweifeln sind. Aber die Tatsache, dass nur eine Firma bekannt ist, bei der ECM implementiert wird, unterstreicht die Probleme bei der Überzeugung von Entscheidungsträgern zur Realisierung und Umsetzung dieses Standards. Der Grund für diese Situation liegt darin, dass es aktuell keine zufrieden stellende Antwort auf die Frage nach dem Benefit von ECM zu geben scheint. Diese Präsentation zeigt nicht nur den identifizierten Benefit eines analysierten Use Cases auf, sondern auch die Auswirkungen des gesamten ECM-Standards. Das bedeutet, dass durch die Definition von ausgewählten Kennzahlen entlang des Änderungsmanagement-Prozesses und der Gegenüberstellung des analysierten Ist-Prozesses mit dem ECM-Prozess, der Benefit an Hand von Daten und Fakten aufgezeigt wird. Diese Vorgehensweise basiert auf den Erfahrungen aus dem Tagesgeschäft der UNITY AG in der Wirtschaftlichkeitsanalyse von Prozessen.

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Zeitgemäßes Änderungsmanagement - Anforderungen und Lösungen


Aufgrund des zunehmenden Innovationsdrucks in der Automobilindustrie ergibt sich ein stetiger Bedarf nach einer Verkürzung der Produktentwicklungszyklen. Diese steht im Konflikt mit der wachsenden Komplexität der Produkte, die sich teilweise allein aus der deutlichen Erhöhung der Variantenvielfalt ergibt. Aus diesen Rahmenbedingungen resultiert u. a. ein Zwang zur verstärkten Nutzung von Gleich- und Synergieteilen sowie zur besseren Berücksichtigung von Abhängigkeiten zwischen einzelnen Komponenten. Als Konsequenz ergeben sich erhöhte Anforderungen an die Qualität des Änderungsmanagements, wobei sich Qualität als Kombination aus Schnelligkeit, Genauigkeit, Verlässlichkeit und Flexibilität definiert. Zusätzlich entstehen durch die verstärkte Einbindung von Lieferanten in den eigentlichen Produktentwicklungsprozess, die Verringerung der Fertigungstiefe und die Aufhebung der räumlichen Nähe der beteiligten Parteien (OEM-intern und zu Partnern/ Lieferanten) neue Herausforderungen an die Integration. Eine adäquate Unterstützung dieser Prozesse durch eine IT-Lösung stellt hohe Anforderungen sowohl an das Werkzeug (Änderungsmanagement-Tool), als auch an die im Rahmen der Prozesse verwendeten Daten (z.B. Verwendungs- und Kommunalitätsdaten). Ziel des Vortrags ist es, die oben skizzierten Anforderungen und Rahmenbedingungen im Kontext des genehmigenden Änderungsmanagements in der Produktentwicklung der BMW Group zu diskutieren und das zugehörige Änderungsmanagement-System der BMW Group (gAMS) als Lösung für die geschilderten Herausforderungen vorzustellen.

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Anforderungsmanagement in der Zusammenarbeit OEM und Zulieferer - Lastenheftprozess


Der Umgang mit Anforderungen an neue Fahrzeuge und deren Komponenten stellt im Rahmen der permanent steigenden Komplexität der Fahrzeuge eine erhebliche Herausforderung dar. Das wichtigste Dokument, in dem die Anforderungen detailliert beschrieben sind, ist das Lastenheft, welches gleichzeitig vertragsrelevant für einen Entwicklungs- oder Lieferauftrag wird. Der Vortrag zeigt anschaulich, wie der Lastenheftprozess eines OEM’s auf Basis von SAP PLM implementiert wurde. Dabei wird jedes Lastenheft an die Produktstruktur der frühen Entwicklungsphase eines Fahrzeugs geknüpft und kann dort zusammen mit anderen Produkteigenschaften bearbeitet werden. Der Freigabe- und Änderungsprozess wird mit Hilfe eines Workflows unterstützt. Mit Freigabe des Lastenhefts wird dieses den für die jeweilige Komponente vorgesehenen Zulieferern über den Workflow zur Verfügung gestellt. Dazu wird das Werkzeug cFolders, eine Web basierende SAP Lösung, eingesetzt. Mit cFolders erhält jeder Zulieferer einen abgegrenzten Arbeitsraum, Collaboration, in dem er alle für ihn relevanten Lastenhefte auslesen kann. Die Versionierung ist funktionaler Bestandteil dieses Arbeitsraums. Mit Fertigstellung der technischen Produktbeschreibung legt der Zulieferer diese und genauso die Folgeversionen im Arbeitsraum ab. Ein weiterer Workflow übernimmt die technische Produktbeschreibung und stellt diese zur internen Bearbeitung beim Hersteller einschließlich Referenzierung zur Produktstruktur bereit. Mit der Implementierung dieser Lösung konnte beim Lastenheftprozess intern und mit der Anbindung der Zulieferer extern die Zuverlässigkeit, die Datenintegrität und die genaue Kenntnis über aktuelle Versionen erheblich gesteigert werden.

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Die Herausforderung der Anforderungsmodellierung im Produktentwicklungsprozess


Anforderungen beinhalten fundamentale Informationen für die erfolgreiche und effektive Entwicklung eines Produktes entlang seines Lebenszyklus. Anforderungen sind besonders in frühen Entwicklungsphasen, in welchen die Eigenschaften und Charakteristiken des Produktes festgelegt werden, sowie auch in allen weiteren Abschnitten, einschließlich in Fertigungs- und Produktionsplanungsprozessen, von wesentlicher Bedeutung. Diese Präsentation gibt einen Überblick vom Stand der Technik der Anforderungsmodellierung in Forschung & Entwicklung sowie Praxis. Der spezifische Fokus wird auf die Herausforderungen des Handhabens, Managen sowie der Anforderungsentwicklung während des Produktentwicklungsprozesses gelegt. Das Hauptproblem wird darin gesehen dass Anforderungen in isolierter Weise in Spezifikationen angegeben werde und nicht für die Nachverfolgbarkeit und Entwicklung von Produktcharakteristiken und Eigenschaften in späteren Entwicklungsphasen verwendet werden. Daraus folgt dass die größte Herausforderung in der Integration von Engineering Disziplinen, über Abteilungs- und Unternehmensgrenzen hinweg, ist. Eine Lösung ist in dem Ansatz der integrierten Computerunterstützung gesehen, in der Anforderungen einen fundamentalen Teil im Produktmodell bilden.

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Integration der Bordnetzentwicklungsprozesse mit der KBL (Kabelbaumliste)


Die Arbeitsgruppe „Fahrzeugelektrik“ von VDA und ProSTEP iViP Verein entwickelt Lösungen für die Integration von Bordnetzentwicklungsprozessen. Die KBL (Kabelbaumliste) regelt die Anwendung von STEP AP212 für den Austausch von Leitungssatzdaten. Dieser Beitrag informiert über die erfolgreiche Umsetzung der KBL bei einem OEM und einem Kabelbaumlieferanten:

  • Darstellung der Beweggründe und des Szenarios bei VW, die KBL nicht nur, wie ursprünglich geplant als Schnittstelle zu Kabelbaumlieferanten, sondern primär zur Integration der an der Prozesskette Bordnetzentwicklung beteiligten Systeme zu nutzen.
  • Darstellung der Beweggründe und des Szenarios bei Delphi, die KBL für die Kommunikation mit dem OEM und für nachgelagerte Fertigungsprozesse zu nutzen.

Der Beitrag resümiert die gewonnenen Erfahrungen und gibt einen Ausblick über die zukünftige Weiterentwicklung der Arbeitsgruppe Fahrzeugelektrik, Integrationslösungen für die frühen Phasen der Kabelbaumentwicklung zu erstellen.

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Schutz des geistigen Eigentums im Erweiterten Unternehmen


Während historisch gesehen viele produzierende Unternehmen vertikal ausgerichtet waren und den Großteil der Entwicklung und Fertigung im eigenen Haus ausgeführt haben, werden heute nicht nur die Fertigung, sondern auch Engineering Leistungen ausgelagert. Dies kann die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Geschäftseinheiten, mit lokalen Partnern (bzw. Zulieferern) oder in Joint Ventures (welche oft zeitlich begrenzt sind) erforderlich machen. Das geistige Eigentum ist in einer solchen Situation hohen Risiken ausgesetzt. Ein agiles Unternehmen, das Wege gefunden hat um mit diesen Herausforderungen umzugehen, kann Wettbewerbsvorteile erzielen. Seine Struktur hat dabei wenig gemeinsam mit traditionellen Unternehmen – es hat sich in ein „Erweitertes Unternehmen“ verwandelt. Bei näherer Betrachtung Erweiterter Unternehmen wird deutlich, dass diese hochgradig projektgetrieben sind, und dass die Zusammenarbeit mit Zulieferern, Engineering Dienstleistern, Partnern in einem Joint Venture oder mit anderen Geschäftsbereichen im Kontext individueller Projekte erfolgt. In einem dynamischen Umfeld, das durch stetigen Wandel geprägt ist, laufen viele Projekte parallel ab, mit Experten aus verschiedenen Firmen und Geschäftsbereichen. Diese Präsentation beschreibt die Herausforderungen, einige unzureichende Lösungsansätze und am Beispiel von KUKA Schweissanlagen eine praxiserprobte Lösung, mit der es möglich ist seine Engineering Umgebung Partnern im erweiterten Unternehmen zugänglich zu machen, ohne das geistige Eigentum zu gefährden. Schwerfälliger und fehleranfälliger Datenaustausch kann somit durch einen online Datenzugriff ersetzt werden.

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Integrating KBE and PLM – helping Innovation


KBE is an approach to capture and use the design knowledge using design rules that are being used to create designs so as to satisfy various constraints and design pre-conditions. PLM on the other hand, is about effectively managing such designs using design and other such information as meta-data to track and search the required design. Integration between the two will be especially useful in reducing the effort for creating such designs from scratch by the way of automating various design options available for a given set of design parameters. Identification of the critical independent design parameters and also the other parameters that are dependent on them is the first step. Similarly, identification of design constraints (weight, volume, dimensional constraints etc) also contribute to effective automation of the designing based on KBE. In PLM, we can store and manage such independent and dependent information, constraints and the relation between them, apart from managing the files created using such automation. Thus, to create a new revision based on an earlier revision, a user simply needs to modify the constraints and the independent design parameters on the PLM system itself - and the CAD file will get generated automatically, which can be further processed for fine-tuning of the design and drawing generation. This approach not only reduces the time to design, it also captures the knowledge the designers use for simple modifications to design, while maintaining an easy-to-use interface and back-end processing to automatically create the new parts according to the new design parameters. This helps the user to spend more time on innovation rather than work on the modifications that can easily be automated. On an advanced level, this can also be used to find out solutions to typical design problems as the first step for innovative approaches to a given problem.

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Risiken der Übertragung geistigen Eigentums in Partnernetzwerken und Schutzmaßnahmen für die 3D-Konstruktion

Durch zunehmenden Austausch von 3D-Daten aufgrund verteilter Entwicklungsprozesse und der Leistungsfähigkeit der 3D-CAD-Systeme intelligentes Konstruktionswissen abzulegen steigt das Risiko Unternehmens Know How unkontrolliert zu transferieren. Steigender Kostendruck, fehlende juristische Durchsetzbarkeit von Patentrechten in China und lockerer Umgang mit Zugriffsrechten fördern den Trend zum Plagiat. Wirkungsvolle Schutzmaßnahmen lassen sich in der weltweiten Datei-Zugriffskontrolle mittels Authentifizierungs-Servern sowie eingeschränkter Anwendungsfunktionalität oder in der aufgaben- und empfängerbezogenen 3D-Datenverschattung finden.

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Integration von Firmen, Prozessen und Systemen mittels geometrischer Bauteilsuche

Die geometrische Analyse von Bauteilen ermöglicht es einer Firma wie Delphi schnelle, flexible und kostengünstige Integrationsszenarien zu realisieren. Die Funktionalität einer 3D-Suche verbessert nicht nur die Teile-Wiederverwendung im Entwicklungsprozess. Als eine Erweiterung von bestehenden Integrationsplattformen genannt Customer PDM-Integration (die auf UGS TeamCenter und PROSTEP OpenPDM/DXM basiert) eröffnet sie neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Zulieferern und Kunden. Ebenso können mit Hilfe von geometrischer Analyse von Bauteilen und einer 3D-Suche Anforderungen sehr effizient umgesetzt werden, die durch Veränderungen in einer Organisation erzeugt werden, wie z.B. dem Ankauf neuer Unternehmen oder die Trennung von bestehenden Unternehmensbestandteilen. Delphi und sd&m präsentieren innovative Szenarien und Anwendungsfälle die den ganzen Produktlebenszyklus betreffen - vom Marketing bis zur Produktion.

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Advanced Product Quality Planning als integraler Bestandteil des Produktentstehungsprozesses

Der Vortrag gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Der theoretische Teil beschreibt wie die APQP Vorgehensweise in den PEP der Webasto AG integriert ist und welche Schnittstellen zu anderen Prozessen bestehen. Der praktische Teil zeigt auf, wie die APQP Vorgehensweise durch zielgerichteten Softwareeinsatz Firmenübergreifend umgesetzt werden kann.

 


PDM-basierte Integration der mechanischen und elektrischen Produktentwicklung


Sennheiser ist eines der führenden Unternehmen in der Entwicklung von elektronischen Audiosystemen wie z.B. Mikrophone, Kopfhörer, Konferenzsysteme oder Headsets. Der Funktionsumfang und die Systemkomplexität dieser Systeme steigen infolge ständiger Innovationen an. Dabei fordert die zunehmend steigenden Integrationsdichte bei elektromechanischen Bauteilen ein engeres Zusammenwirken insbesondere der beiden Domänen Mechanik und Elektrik/Elektronik. Die rechnertechnische Unterstützung der interdisziplinären Abstimmung und Kooperation zwischen den Domänen ist heute jedoch nicht ausreichend realisiert. Es entstehen hohe Aufwände (Zeit und Kosten) zur Koordination der Produktentwicklung unter der auch teilweise die Qualität des Produktes leiden kann (Fehlfunktionen etc.). Um Fehler bereits frühzeitig im Produktentwicklungsprozess zu minimieren sind neue DMU-Werkzeuge erforderlich, die in der Lage sind, sowohl die exakte Geometrie der elektrischen Komponenten als auch der mechanischen Umgebung innerhalb einer 3D-Repräsentation darzustellen. Es ist entscheidend für die erfolgreiche Implementierung eines solchen Mechanisch-Elektrischen DMU-Systems (ME-DMU), dass die Funktionen auf Basis einer gemeinsamen multidisziplinären Datenbank realisiert sind. Aus diesem Grund ist es zusätzlich notwendig, dass innerhalb dieser Datenbank ebenfalls eine 3D-Komponentenbibliothek mit der exakten Geometrie der elektrischen Komponenten bereitgestellt wird. Die folgenden Themen werden innerhalb der Präsentation vorgestellt:

  • Unterstützung des EDA Prozesses (Electronic Design Automation) durch ein integriertes Datenmanagement
  • Verknüpfung zwischen der MCAD und ECAD Struktur auf Basis einer neutralen Produktstruktur (MCAD/ECAD Stückliste)
  • 3D-ME-DMU Visualisierung des Platinenlayouts im Kontext der MCAD Baugruppe
  • Verwaltung der elektrischen Dokumente innerhalb der mechatronischen Datenbank, z.B. Netzlisten oder 2D-ECAD Modelle
  • Konzeption und Implementierung einer 3D-ECAD Komponentenbibliothek
  • Verfolgung von Änderungen inkl. Versions- und Freigabemanagement für E/E Informationen

Es wird gezeigt, dass mit der vorhandenen Lösung eine schnellere mechatronische Produktentwicklung durch zentralen Zugriff auf gesicherte Informationen sowie eine höhere Qualität der Produkte durch Reduktion von Fehlern erzielt werden kann. Die Time-to-market, eine der kritischen Größen für den Unternehmenserfolg in der EE Industrie, kann somit maßgeblich und nachhaltig reduziert werden.

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Carry over Concept: assoziativ-parametrische Karosserie-Entwicklung - integral zu Styling und PDM/PLM


Diese Methode, gemeinsam entwickelt von einem deutschen OEM und PTC, ermöglicht es dem OEM und seinen Entwicklungspartnern in einer Fahrzeugentwicklung online zusammen zu arbeiten, unabhängig davon, wo man sich befindet und welche Teile bearbeitet werden. Die Methode ist von der in der Automobilindustrie bekannten Methode „Carry over Parts” abgeleitet und bedeutet die plattformübergreifende Wiederverwendung physikalischer Bauteile und Komponenten. Durch die “Carry over Concept” Methode können Entwicklungskonzepte ganzer Module, bis hin zu kompletten Karosserien, plattformübergreifend wieder verwendet werden. Sie kombiniert Wissenswiederverwendung von Strukturen und Referenzen mit Product Lifecycle Management. Durch einen“TOP-Down” Ansatz werden Design- und Engineering-Änderungen durch den Prozess getragen, überall in der verteilten Produktstruktur, wobei Konfiguration und Workflow/Lifecycle auf einer Internet-basierenden Architektur beruhen.

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Einsparungspotientiale durch konsequente Nutzung von Visualisierungstechnologien quer über alle Geschäftsprozesse


Visualisierungstechnologien können nicht nur im Bereich PLM, sondern in allen Geschäftsprozessen genutzt werden. Anwender sollten ihre Anforderungen definieren, diese mit etablierten und aufstrebenden Standards abgleichen und entscheiden ob und wann Nischenapplikationen für Sonderanwendungen zugelassen werden. Limitierungen von Standard-Visualisierungsapplikationen sind heute z.B.:

  • eine echte MultiCAD-Visualisierung, performant und ad hoc, z.B. von nativen CATIA V5 und JT-Daten
  • das Handling von wirklich komplexen Baugruppen, wie z.B. vollständige Fahrzeuge oder sogar Produktionsanlagen inkl. mehrer gerade gefertigter Fahrzeuge
  • die gleichzeitige Nutzung von mechanischen und elektronischen CAD-Daten im gemeinsamen Kontext
  • die direkte Nutzung von 3D-CAD Modellen innerhalb Microsoft Office Anwendungen, um z.B. aus einem CAD-Modell eine Stückliste in Excel zu exportieren und dort eine Kalkulation durchzuführen
  • die Weiterverwendung von Visualiserungsdaten für visual selling Prozesse, Training und technische Dokumentation, , wo z.B. die Echtzeitanimation einen CAD-Modelles das Erstellen vieler textueller Seiten vermeidet - das IKEA-Prinzip.

Als auf Visualisierung spezialisierter Technologiepartner von derzeit 6 Herstellern wird Kisters verdeutlichen, wie erhebliche Kosteneinsparungspotentiale durch die konsequente Nutzung von Visualisierungstechnologien quer über alle Geschäftsprozesse freigesetzt werden können.

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Lösungen mit intelligenten Dokumenten


Die einfache und sichere Nutzung von Engineering-Daten in anderen Bereichen des eigenen Unternehmens sowie unternehmensübergreifend spielt eine immer wichtigere Rolle in der Fertigungsindustrie, insbesondere bei der Herstellung komplexer Produkte. Dabei bietet es sich in vielen Fällen an, die erforderlichen Prozesse mit der Hilfe von dokumentengestützten Workflows abzubilden. Durch eine Vielzahl neuer und erweiterter Funktionalitäten sowie durch die einfache Nutzung am Arbeitsplatz bietet sich das Standard-Format PDF (Portable Document Format) als Grundlage an. Zu den neuen Funktionalitäten gehören vielfältige Möglichkeiten zur Einbindung von 3D-Geometriedaten, zur Steuerung und Automatisierung von Dokumenten-Workflows sowie zur sicheren Verteilung der Dokumente innerhalb und außerhalb des Unternehmens. Im Mittelpunkt des Vortrages stehen lösungsorientierte Ansätze, um mit Hilfe verschiedener Werkzeuge eine erhebliche Optimierung und Vereinfachung bereichs- und unternehmensübergreifender Prozesse und Workflows zu erreichen.

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Augmented Reality: innovative Pilotprojekte im Fertigungsprozess


Mithilfe der Augmented Reality ist es möglich, die aktuell wahrgenommene Umgebung direkt um die im Kontext stehenden digitalen Daten zu ergänzen. Airbus entwickelt die noch junge Technik, um signifikante Rationalisierungseffekte in Entwicklung, Fertigung und Service zu realisieren. Ein Pilotprojekt in der Kabelbaumfertigung ist das so genannte Electronic Jigboard, ein elektronisches Verlegebrett. Anstelle von Serienproduktion müssen Leitungsbündel heute, besonders im Bereich der Kabine häufig angepasst werden. Das bedeutete bisher aufwändige Ausdrucke von Kabelbaumfolien. Mit dem Electronic Jigboard entfällt nun das Ausdrucken der Folien. Stattdessen können die Folienzeichnungen nun durch eine Rückprojektion ohne Verzögerung angezeigt werden. Bereits mit diesem Schritt kommt es zu einer Verbesserung der Prozesse, da die Daten direkt aus dem CCD-Datenbestand, der zeitnah online geändert wird, stammen und eventuelle Änderungen so direkt an weitergegeben werden. Weitere Effizienzsteigerungen werden durch die interaktive Visualisierung von Prozessdetails wie z.B. den Verlauf einer speziellen Leitung oder den Aufschaltplan eines Steckers erreicht.

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Einheitlicher Entwicklungsprozess - Integration von Mechanik, Hydraulik und Elektronik


Der Unternehmensbereich Continental Automotive Systems (CAS) bietet ein umfassendes Produktspektrum als Zulieferer der Automobilhersteller an. Dies beinhaltet so unterschiedliche Entwicklungsbereiche wie Bremsen, ABS- oder ESP-Systeme, elektronische Komponenten und viele andere. Der Vortrag stellt das aktuelle Projekt CASEEP (Continental Automotive Systems Einheitlicher Entwicklungs Prozess) vor. Das Projekt CASEEP bedeutet, die unterschiedlichen existierenden Entwicklungsprozesse in der Mechanik / Hydraulik einerseits und der Elektronik andererseits zu harmonisieren und zu einem gemeinsamen Prozeß zusammen zu führen. Unterschiedliche Abläufe und Verfahren als auch Themen wie Harmonisierung von unterschiedlichen Nummernsystemen mit entsprechenden Auswirkungen auf die logistischen Prozesse sind Schwerpunkte, die betrachtet werden. Insbesondere die Integration der beiden "Welten" zu einem "Mechatronik" Ansatz ist als das "Salz in der Suppe" zu sehen. Der zweite Schwerpunkt des Projektes ist die Umsetzung des gemeinsamen Prozesses in ein bestehendes und einheitliches PLM Umfeld. Nicht verborgen bleiben dabei auch die potentiellen Benefits.

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Closed-Loop Engineering – Integrierter Produktentwicklungsprozess bei einem Fahrzeughersteller


Der Produktentwicklungsprozess bei einem Fahrzeughersteller ist auch heute noch oft von erheblichen Prozessbrüchen und entsprechenden unabgestimmten Schnittstellen der zu Grunde liegenden IT-Systemen bestimmt. Die Folge sind oft veraltete und inkonsistente Informationen, welche mit erheblichem Aufwand im Nachgang oft manuell abgestimmt und korrigiert werden müssen. Da die Produktentwicklung einen fortwährenden Ablauf darstellt, kann eine solche Abstimmung der Realität nur hinterher hinken. Closed-Loop Engineering ist der Ansatz eines vollständig integrierten Ablaufs auf einem einzigen System. Damit werden Datenredundanz und Inkonsistenzen a priori vermieden. Es integriert wesentliche Funktionen der Produktentwicklung, wie Projektmanagement, Produktdokumentation und Produktdatenfortschreibung, Fahrzeugversuchsplanung, Absicherung und Entwicklung, Prototypenbau sowie Fehlermanagement. Die betroffenen Bereiche sind das Baureihenmanagement, die Konstruktion, die Produktdokumentation, der Prototypenbau, die Entwicklungs- und Absicherungsbereiche (Labor, Berechnung Fahrzeugtest, Qualitätsmanagement). Dabei wird sowohl die Sicht auf das einzelne Teil bzw. das System und das Gesamtfahrzeug unterstützt.

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Anforderungen an die heutige E/E-Prozesskette und Auswirkungen auf das integrierte Datenmanagement

 

Die Anforderungen an die heutige E/E-Prozesskette aus Unternehmenssicht sowie die Komplexitätsbeherrschung der Systemverflechtung der heutigen E/E-Prozesskette über die Bereiche Entwicklung, Produktion und After Sales-Services ist allein durch den Einsatz von herkömmlichen und bekannten Technologien nur bedingt erfüllt. Die Service-Oriented-Architecture (SOA) hat das Potenzial Geschäftsziele und IT in Einklang zu bringen. Hierbei findet ein Paradigmen-Wechsel bezüglich der Architektur von verteilten Anwendungslösungen statt. Das Konzept der Service-Orientierung ist im Prinzip nicht neu, jedoch bekommt das SOA-Konzept durch den zunehmenden Reifegrad der Web Services-Technologie eine neue Bedeutung. In der Siemens AG bieten Mergers und Acquisitions (M&As) ein weiteres Beispiel für die Notwendigkeit einer flexiblen Anpassungsfähigkeit in Unternehmen. Denn bei M&As müssen Prozesse und IT der Unternehmen möglichst rasch harmonisiert sowie Redundanzen erkannt und beseitigt werden. Hierbei stellt der zeitliche Faktor einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar. Dieser Beitrag liefert erste Überlegungen zum Einsatz von SOA im Bereich E/E sowie erste Erfahrungen innerhalb der Siemens AG.

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Innovative Systemarchitektur für integriertes technisches Informationsmanagement im schiffbaulichen Genehmigungsprozess

 

Der schiffbauliche Genehmigungsprozess stellt qualitativ andere Anforderungen an das Technische Informationsmanagement, die durch klassische PLM-Lösungen z.T. nur unzureichend berücksichtigt werden können. Neben der Verwaltung traditioneller produktorientierter Strukturen (as designed, as built), ihrer Verknüpfung mit Simulationsdaten (FEM, Ersatzsysteme) und die Zuordnung zu Teilekatalogen stellt die flexible und dynamische Erweiterbarkeit des zugrunde liegenden Informationsmodells sowie der dort beschriebenen Objekteigenschaften im laufenden Betrieb eine Kernforderung dar, um auch kurzfristig im Verlauf von Einzelprojekten identifizierte Anforderungen abdecken zu können. Im Rahmen des TIS-Projekts wurde auf Basis der ice.net-Plattform („Integration and Collabration Environment“) beim Germanischen Lloyd ein "Technisches Informationssystem“ implementiert, das die Datenmodelle diverser Einzelsysteme integriert, die o.g. Anforderungen adressiert und standardisierte, dynamisch konfigurierbare XML- sowie WebService-basierende Schnittstellen zu den beim Germanischen Lloyd eingesetzten Berechnungs- und Simulationsprogrammen bietet. Neben der Modell- und Systemarchitektur wird vorgestellt, wie innerhalb kurzer Zeit ein funktionsfähiger Prototyp des TIS zur Verfügung gestellt werden konnte, der die prozessgerechte Organisation der verwalteten Informationen in vernetzten, projektspezifischen Folderstrukturen mit entsprechender Zugriffssteuerung ermöglicht und Tracking- und Auditmechanismen sowie Zustands- und Gültigkeitsverwaltung bis auf die Ebene diskreter Attributmengen unterstützt. Anhand eines Projektbeispiels wird die anforderungsorientierte Erweiterung des Datenmodells mit Hilfe des UML-basierten Modellentwicklungswerkzeugs ice.net Studio demonstriert.

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Ein effizientes Szenario für CAE Datenmanagement in der digitalen Produktentwicklung


Computer Aided Engineering (CAE) ist ein zentraler Bestandteil der Produktentwicklung und erfordert aufgrund der steigenden Datenmengen zunehmend den Einsatz eines Simulationsdaten-Management-Systems. Ein solches Simulationsdaten-Management-System ist einer der wesentlichen Bausteine zur virtuellen Produktentwicklung. Es übernimmt die Aufgabe dafür zu sorgen, dass alle Simulationsdisziplinen sich in ihren Bewertungen und Aussagen auf den selben Datenstand beziehen. Weiters muss es die Entwickler von Routinetätigkeiten entlasten. Hier liegt großes Potential in den Bereichen Vernetzung, Assemblierung, Definition der Randbedingungen sowie Auswertung der Simulationsergebnisse. Ein Simulationsdaten-Management-Systems bietet die Möglichkeit der Standardisierung und damit der Qualitätssicherung in vielen Teilen des Simulationsprozesses. Durch den durchgängigen Einsatz eines Simulationsdaten-Management-Systems und durch Vereinheitlichung der Simulationsprozesse ergibt sich auch der entscheidende Vorteil, dass das Simulationsdaten-Management-System sich automatisch zu einer Wissensdatenbank erweitert. Um die erwähnten Vorteile eines Simulationsdaten-Management-Systems aber auch wirklich generieren zu können bedarf es einer sorgfältigen Integration in die Systemlandschaft und Entwicklungsprozesse.

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Durchgängiges Variantenmanagement als Innovationsmotor


Im Vortrag wird die "Next Generation" eines integrierten Varianten-Managements vom Engineering über die Logistik bis in den Vertrieb beleuchtet. SAP eröffnet im Zusammenspiel der NetWeaver Architektur mit der iPPE eine völlig neue Dimension für die Bereitstellung integrierter Lösungen. CENIT entwickelt als CATIA Entwicklungspartner der SAP AG gemeinsam mit der Walldorfer Entwicklung eine richtungsweisende Lösung zur Einbindung der Engineering-Welt in die SAP NetWeaver Architektur. Als Rückgrat der Variantensteuerung kommt bei dieser Lösung die Produkt-Varianten-Struktur-Stückliste (PVS) zum Einsatz.

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Korrelation von Teilestruktur zu CAD-Dokumentstruktur in der Automobilindustrie


Variantenvielfalt ist einer der wesentlichen Komplexitätstreiber bei der Entwicklung und Fertigung von Automobilen. Ein Ansatz zur Beherrschung dieser Komplexität ist die engere Verzahnung von Engineering und Business Systemen. Business Systeme verwalten Teilstrukturen und Fahrzeugkonfigurationen auf der Basis von Sachnummern. Engineering Systeme speichern CAD Dokumente sowie die CAD-Dokumentstrukturen. In Business Systemen werden Strukturen als Teil-Teil Beziehung abgebildet. CAD-Dokumentstrukturen in Engineering Systemen werden dagegen als eine Beziehung zwischen Änderungsständen verwaltet. Zusätzlich unterliegen die Teilestruktur in den Business Systemen und die Dokumentstrukturen im Engineering Systemen unterschiedlichen Änderungsgeschwindigkeiten. Die Synchronisierung der Dokumentstruktur mit der Teilestruktur erfolgt in der Regel manuell zu festgelegten Zeitpunkten (Gates), mit der Konsequenz, dass bei der Absicherung einzelner Fahrzeugkonfigurationen Kollisionen sehr spät erkannt werden können. Im Rahmen des Vortrages wird eine Möglichkeit vorgestellt, wie die Business- und Dokumentstrukturen miteinander verknüpft werden können, damit jederzeit ein digitale Absicherung durchführt werden kann.

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Systematische Aufwandschätzung für Software im Fahrzeug


Software im Automobil entwickelt sich zum wettbewerbsdifferenzierenden Produkt. Die systematische Aufwandschätzung für Software im Fahrzeug ist daher für die Automobilhersteller wichtig: Man benötigt sie für die stabile Planung von Fahrzeugprojekten und die Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen zwischen Automobilhersteller und Zulieferindustrie. Wir zeigen in diesem Vortrag, wie man den Entwicklungsaufwand für Software im Fahrzeug systematisch schätzt und geben Faustregeln zur Risikoabschätzung und Angebotsvalidierung für softwarebasierte Fahrzeugfunktionen.

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Eine neue Schnittstelle für die Zulieferantenintegration - Strukturdatenaustausch


BMW unterstützt derzeit den CATIA V4/V5 Austausch auf der Basis von STEP AP214 für PRISMA-Dokumente und -Strukturen. Mit dem Abschluß der Leistungsstufe 3 des Projektes PEP PDM wird diese zentrale Zulieferantenschnittstelle auf Basis von OpenPDM um den Strukturdatenaustausch für die neue BMW CATIA V5 Methodik erweitert. Der Vortrag stellt diese Funktionalitäten im Kontext der Entwicklungszusammenarbeit zwischen BMW und seinen Partnern vor. Zum Zulieferanten werden dann mehrstufige CATIA V5 Assemblies einschließlich der Positionierungsinformation und der Stammdaten in einer STEP-Datei im Format OMG PLM Services übertragen. Unter Verwendung eines WEB Clients ist der Zulieferant in der Lage, sich flexibel die für ihn relevanten Informationen aus Prisma und SAP zusammenzustellen. Die Schnittstelle führt die Daten zusammen und unterstützt zusätzlich einen DELTA-Austausch zur Reduzierung des Datenaustauschvolumens. Der Vortrag wird durch einige Praxisbeispiele untermauert. Es wird auf Zeitpläne sowie auf geplante Prozesse für die Entwicklungszusammenarbeit eingegangen.

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Austausch komplexer Fahrzeugstrukturen und -konfigurationen mit verschiedenen Partnern


Durch seine umfassende Kompetenz sowohl in der Entwicklung als auch in der Produktion ist Magna Steyr in der Lage, Projekte der unterschiedlichsten Größenordnungen durchzuführen. Das Spektrum reicht von Detailkonstruktionen bis hin zur Gesamtentwicklung von Fahrzeugen sowie auch deren Produktion. Hieraus resultieren besondere Anforderung an den Datenaustausch mit den MSF-Kunden. Diese werden mit dem Projekt NISS (Neue Import-Schnittstelle) adressiert. Die OpenPDM- und WebSphere-basierte Architektur unterstützt den Austausch mehrerer konfigurierter Fahrzeugstrukturen in täglich ablaufenden parallelen Prozessen. Funktionalitäten wie das grafische Mapping oder die BPEL-Workflow-Engine ermöglichen das einfache Adaptieren der Lösung an veränderte Projektbedingungen bzw. das Einbinden neuer Kunden. Der Vortrag stellt das Konzept der Lösung dar und zeigt ausgewählte Funktionalitäten anhand von realen Datenaustausch-Szenarien. Weiterhin wird ein Ausblick auf den Einsatz der Lösung in weiteren Engineering-Integrationsprozessen gegeben.

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STEP als „Enabler“ zur Komplexitätsreduktion und Optimierung der Prozesskette der Lieferantenintegration

In der Automobilindustrie werden heute bis zu 80 % der Entwicklungsleistung von Zuliefe-rern erbracht. Konstellationen mit mehreren Entwicklungspartnern, die gleichzeitig am selben Produkt arbeiten, stellen höchste Ansprüche an Datenverfügbarkeit und -aktualität. Zudem stellt der Umstieg auf das CAD-System CATIA V5 eine weitere Herausforderung für die Lieferantenintegration dar. Aufgabenstellung dabei ist der prozesssichere, bedarfsgerechte und kostenoptimale Austausch von Entwicklungsdaten im Entwicklungsverbund. Ziel der Lieferantenintegration ist die Reduktion der Komplexität im Datenaustauschprozess bei gleichzeitig steigendem Datenaufkommen und -volumen. Der durch den Einsatz von STEP ermöglichte Deltadatenaustausch von Baugruppen und der Vergleich von Produktstrukturen ist ein wichtiger Meilenstein der Lieferantenintegration. Der vorliegende Beitrag stellt die durch die Einführung von CATIA V5 im PEP bedingten Anforderungen an die Lieferantenintegration dar. Der Schwerpunkt des Vortags liegt auf der Vorstellung leistungsfähiger, STEP-basierter Methoden wie dem Deltadatenaustausch, dem Vergleich von Produktstrukturen und der Online-Kopplung des SAM an das PDM-System Smaragd. Ein weiterer Punkt bildet die Aufgabenstellung „Design-In-Context“ und IP Protection basierend auf dem Visualisierungsformat JT. Die bei der DCAG in produktivem Einsatz befindlichen Lösungen werden als Life-Demo vorgestellt. In Form einer Nutzenbetrachtung werden Einsparpotenziale erläutert. Abschließend werden die bei der Lieferantenintegration gewonnenen Erfahrungen zusammengefasst sowie ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen gegeben.

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Das Auto – ein Laptop auf 4 Rädern

 

Der steigende Anteil von Software und Elektronik im Fahrzeug ist eine Tatsache. Der Vortrag stellt zukünftige Anforderungen an Service Organisationen und Prozesse der Automobilhersteller dar. Gleichzeitig werden Möglichkeiten für zukünftige Geschäftspotentiale und stärkere Endkundenbindung durch diese Entwicklung beschrieben. Zunächst wird die derzeitige Situation der Wertschöpfungskette zwischen Endkunden, Händlern, Herstellern und 1st Tier Suppliern dargestellt. Nach der Darstellung prinzipieller Vertriebsstrategien in der Automobilindustrie werden die technologischen Konsequenzen daraus abgeleitet. In Analogie zu bereits implementierten Service Prozessen bei IT Infrastrukturen, versucht der Vortrag dann wieder verwendbare Elemente für die Automobilindustrie zu identifizieren und zu übertragen. Der Vortrag stellt bewusst nicht die Technologie, sondern deren Anwendung und Konsequenz auf Strategien, Prozesse und Systeme in den Vordergrund.

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Mechanik, Elektrik/Elektronik & Software - Theorie und Praxis

Bosch wird basierend auf dem Projekt NextGen eCAD darstellen, wie das Unternehmen mit synchronem Engineering umgeht. NextGen eCAD deckt die Integration der eCAD Werkzeugkette in ein eADM System, Electronic Apllication Data Management, sowie den einheitlichen Designprozess für elektronische Steuereinheiten und Fahrzeug-Multimedia ab.

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Integration von Software Management und PLM– Szenarien aus der Praxis


Die Diskrete Fertigungsindustrie steht heute vor der Herausforderung, komplexe mechatronische Produktinformationen und deren Abhängigkeiten ganzheitlich verwalten zu müssen. Um dieser Anforderung gerecht zu werden müssen die Werkzeuge im Bereich Software Management und Product Lifecycle Management zusammenspielen. Ziel ist es hierbei den Anwendern einen durchgängigen applikationsübergreifenden Prozess zur Verfügung zu stellen. In diesem Beitrag werden folgende Integrationsszenarien aus der Praxis der Automobilzuliefererindustrie vorgestellt:

  • Synchronisation von Software-Versionen und deren Stammdaten zwischen dem Softwareverwaltungssystem MKS® Source Integrity und SAP® PLM
  • Übergabe von Requirements und Entwicklungsaufgaben im Rahmen eines integrierten Änderungsprozesses aus dem Backbone mySAP® PLM an den MKS Integrity Manager
  • Integration von Projekt- und Produktplanung vom Requirement bis zum Meilenstein

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PLM Services basierte Service Oriented Architecture

Die Bemühungen der Automobilindustrie konzentrieren sich auf die Integration der Legacy-Anwendungen entlang der Produktentstehungskette mittels hochwertiger, standardisierter und wiederverwendbarer Web-Services. Diese sollen sowohl die vorhandenen Prozesse unterstützen als auch flexibel die Anwendung neuer Prozesse ermöglichen, innerhalb des Unternehmens wie auch über die Unternehmensgrenzen hinaus. Seit dem Beginn des PDTnet-Projekts beim ProSTEP iViP-Verein im Jahr 2001 hat die Nutzfahrzeug-Sparte von DaimlerChrysler die Initiative zur Definition von AP214-basierten PLM Web-Services unterstützt und sie zusammen mit Delphi validiert. Die PDTnet-Ergebnisse wurden zum Hauptbeitrag für den OMG-Standard ‚PLM Services’. Im Jahr 2005 wurde eine Validierung der PLM Services V1.0 gemeinsam mit Delphi im Umfeld Entwicklungsänderungsmanagement erfolgreich umgesetzt. Die auf beiden Seiten den PLM Services gewährte Management-Attention kann als Signal gewertet werden, hier auf dem richtigen Weg zu sein. Die Stärke und das Potenzial der Version 1.0 wurden analysiert im Rahmen von Industrie-Piloten. Jetzt wurde der Pilot von DaimlerChrysler CVD um die Anbindung von PDM-Daten aus Smaragd erweitert. Dabei wurden viele neue Möglichkeiten der entstehenden PLM Services V2.0 erstmalig ausgenutzt. Durch Nutzung der neuesten Ergebnisse der Arbeitsgruppen ‚ECM’ und ‚PLM Services’ des ProSTEP iViP-Vereins wird nun die kombinierte Visualisierung von Konstruktionsänderungsantrag, Konstruktionseinsatzmeldung und Produktstruktur unterstützt, und damit die Abdeckung eines weiten Bereichs des Produktentstehungsprozesses erreicht. Die Intention dieses Vortrags ist es, die Ergebnisse und Empfehlungen aus dieser pragmatischen Validierung der PLM Services V2.0 vorzustellen.

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Industrielle Computer Tomografie


Die Industrielle Computer Tomografie ist vergleichbar mit der Diagnosetechnik in der Medizin. Die Computer Tomografie stellt das Innere von Objekten und deren Oberflächen dar. Die aus der medizinischen Diagnostik bekannte Technik, wird in einer abgewandelten Form, sehr erfolgreich für Messaufgaben wie auch nicht zerstörende Strukturuntersuchungen eingesetzt. Diese Tatsache empfiehlt den CT Prozess für industrielle Anwendungen. Die CT Technologie wird bei vielen Produkten des Delphi Portfolio angewendet. Zusätzlich zu der Prüfung von Materialdefekten, wird Delphi das System zu einem dimensionellen Messmittel weiter entwickeln. Die CT Daten werden dazu benutzt Größen und Abstände zu vermessen bzw. mit den nominalen CAD Daten zu vergleichen. In bestimmten Fällen werden Genauigkeiten von mehreren tausendstel Millimetern erreicht. Im nächsten Schritt soll das CT System als Messsystem gemäß ISO/TS 16949 und QS 9000 zugelassen und freigegeben werden.

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Collaboration for Specification Controlled Products

Most companies are today facing the challenge of providing the market with complex products faster and to a lower cost fulfilling an increased set of safety and environmental requirements. One approach to this challenge is to better utilize the knowledge and know-how of partners, suppliers by involving them in the complete product lifecycle, from early requirements to maintenance and disposal. This approach puts additional requirements on efficient information sharing, introducing requirements, specifications and information about produced products. This presentation will discuss some issues related to product information management for requirements and specification-controlled products based on experience from Volvo Penta. The presentation will also mention some applicable standards in the area.

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Electro-Mechanical Design Collaboration, An Update

At last year's ProSTEP executive forum, Mr. Potts discussed challenges facing today's electronics companies and introduced the need for in-depth electro-mechanical design collaboration. He challenged EDA and MCAD companies to work together with key electronics companies to facilitate this collaboration. In this year's presentation, Mr. Potts will briefly review the continuing needs for EDA/MCAD collaboration and then report on progress made by Mentor Graphics and MCAD suppliers towards these goals.



Workshop 1: Kollaborationsplattformen zur Unterstützung von partnerübergreifenden Entwicklungsnetzwerken

In der Automobilindustrie entstehen zunehmend Kollaborations-Plattformen für ein partnerübergreifendes Engineering. Die hierbei gemachten Erfahrungen hinsichtlich Vernetzung von Prozessabläufen, IT-Architekturen, Implementierung, erforderliche Standards usw. werden anhand der zwei Projekte

  • “Virtuelle Projekträume im B2B-Portal“ (BMW Group)
  • “Forschungspilot eines Teamroom zur Kollaboration“ (DaimlerChrysler)

beispielhaft vorgestellt und diskutiert. Folgende Aspekte werden dabei beleuchtet:

  • Funktionale Nachbildung realer Projektflächen durch virtuelle Projekträume
  • Dokumentenmanagement, Einladungs- und Meetingmanagement
  • Einbindung von “Virtual Conferencing Tools“
  • Single Sign On über Systemgrenzen
  • Erfahrungen mit UGS Teamcenter-Community und IBM Workplace
  • Interoperabilität zwischen unterschiedlichen Kollaborationsplattformen

Verlauf & Ziel des Workshops: Kurzvortrag und Gruppenarbeit, wobei folgende Fragestellungen bearbeitet werden sollen.

  • Was sind sinnvolle Kooperationsformen (Use Cases)?
  • Welche Prozesse bzw. Phasen des Produktentstehungsprozesses profitieren?
  • Daten (Mengengerüste), Kommunikationsmuster, Userakzeptanz, Standardisierungsbedarf, Nutzenpotentiale
  • Inwiefern erfüllen heutige CE-Plattformen die Anforderungen

Die Ergebnisse werden ausgewertet und im Plenum diskutiert, um einen Handlungsrahmen für zukünftige Kollaborationsplattformen und Standardisierungsmaßnahmen abzustecken. Zudem werden Zulieferfirmen für Prozesspiloten gesucht.

 


Workshop 2: Functional DMU – Anforderungen und Zielsetzung hinsichtlich Integration, Simulation und Visualisierung


Die Science Days 2005 standen unter dem Motto ‘Cross Domain Engineering’. Es ist unbestritten, dass ein Schlüssel zum Erfolg in der Zukunft in der Beherrschung der Integration der Disziplinen eCAD, mCAD und SW-Entwicklung liegt – hierbei spielen auch unterschiedliche Simulationen eine entscheidende Rolle. Digital Mock Ups (DMUs) sind heute meist statisch oder bedingt animiert. Eine Integration im Sinne des Cross Domain Engineering muss sich unmittelbar auch auf den DMU auswirken, so dass er die Funktionen des Produktes abbilden und nachbilden kann – dies führt zu einem Functional DMU. Die Vision dabei ist, dass das Ablaufen von Software auf physikalisch noch nicht existierenden Schaltungen (ECUs) für noch virtuelle mechanische CAD-Modelle simuliert und visualisiert wird. Der Workshop soll dazu dienen, die Anforderungen hinsichtlich Functional DMUs zu sammeln und die Zielsetzung von Functional DMUs zu diskutieren. In den Diskussionen wird Machbarkeit und Limitationen heutiger Ansätze ein wichtiger Bestandteil sein.

 


Workshop 3: Engineering Change Management - praktische Umsetzung von VDA 4965-1


Mit der Veröffentlichung der VDA-Empfehlung 4965-1 steht für den Änderungsmanagementprozess (Engineering Change Request, ECR) erstmals ein Standard zur Verfügung auf Basis dessen die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit im Änderungsmanagementprozess erheblich vereinfacht und optimiert werden kann. Die Erschließung der identifizierten Nutzenpotenziale erfordert nun eine konsequente Neuausrichtung der unternehmensspezifischen ECM-Prozesse an den neuen Standards sowie dessen kommerzielle Umsetzung in ECM-Client- und ECM-Serverlösungen, welche auf Basis von STEP AP214/PLM-Services die ECR-Referenzprozesse und –Nachrichten unterstützen. In 2 Arbeitsgruppen sollen Motivation und Hemmnisse der Prozessneugestaltung in den Unternehmen sowie die Rahmenbedingungen für mögliche IT-Lösungen erörtert und ausgetauscht werden.

 

 

Workshop 4: Effektives Projektmanagement in Zusammenarbeitstrukturen

Im Rahmen des Workshops soll ein Szenario für ein Kollaborationsprojekt unter Einsatz der in der Projektgruppe Collaborative Project Management (CPM) des ProSTEP iViP Vereins entstandenen Empfehlung, den entstandenen Methoden und Tools simuliert werden. Danach soll mit allen Teilnehmern das Ergebnis und der Nutzen der CPM-Werkzeuge diskutiert sowie die neuen Erkenntnisse zusammengetragen und bewertet werden. Als Benefit aus dem Workshop erwarten wir für die Teilnehmer: Anregungen für die Verbesserung der firmenübergreifenden Zusammenarbeit in Kollaborationsprojekten.

 

 

Workshop 5: Intellectual Property Protection

Aktuelle parametrische und feature-basierte 3D-CAD-Systeme ermöglichen dem Benutzer, umfangreiches Produktwissen in das CAD-Modell einzubetten. Viele Zulieferer verwenden die Funktionalitäten der modernen 3D-CAD-Systeme und reichern die 3D-CAD-Modelle mit internem Wissen über Modellierungsmethoden, Fertigungsprozesse oder Qualitätssicherung an. Das Produktwissen kann aus geometrischem Wissen, Parametrik, Features, History, Produktstrukturdaten oder KBE-Elementen bestehen. In vielen Fällen ist Produktwissen, welches das Alleinstellungsmerkmal einer Firma darstellt, tief in die CAD-Daten eingebettet. Heute werden Produktdaten in zunehmendem Maße in komplexen OEM-Zulieferer-Beziehungen ausgetauscht. Dabei möchte der Partner das Wissen (intellectual property) schützen, bevor er einem anderen Partner Daten schickt. Aus diesem Grund entsteht während des Datenaustausches zwischen OEM und Zulieferer ein neues Spannungsfeld: Einerseits verlangt der OEM ein vollständig parameterisiertes intelligentes 3D-CAD Modell mit komplettem integrierten Wissen, andererseits möchte der Zulieferer nur sehr vereinfachte 3D-Geometrie ohne jede Informationen über die vorherige Intelligenz des Modells austauschen. Im Workshop werden die Grundlagen des Know-How Schutzes (intellectual property protection) für Produktdaten vorgestellt, wie zum Beispiel

  • Betrachtung der aktuellen Datenaustauschprozesse in Bezug auf den Know-how Schutz
  • Konzepte zum Know-how Schutz in 3D-CAD Modellen (Datenfilterung, digitales Rechtmanagement (DRM))
  • Reduzieren des Wissens innerhalb der 3D-CAD Modelle

Im interaktiven Teil sammeln die Teilnehmer Anforderungen zur Anwendung des Know-how Schutzes und des digitalen Rechtmanagements für ihre Produktdaten. Nachfolgend werden die Anforderungen verfeinert und kategorisiert. Der Workshop schließt mit der Identifikation zukünftiger Anforderungen und Handlungsbedarfe im Bereich des Know–how Schutzes.



Live Vorführung einer ECM Implementierung auf Basis VDA 4965-1

Mit der Veröffentlichung der VDA-Empfehlung 4965 Engineering Change Management (ECM), Part 1 Engineering Change Request (ECR) steht erstmals ein Standard zur Verfügung, auf Basis dessen die einheitliche und unternehmensübergreifende Zusammenarbeit im Änderungsmanagementprozess möglich wird. Hier sehen Sie eine erste Implementierung einer Anwendung für ECM, die gleich mehrere Standards aus dem ProSTEP iViP Umfeld nutzt. Neben der VDA 4965-1 wird hier die Object Management Group (OMG) Spezifikation für Product Lifecycle Management (PLM) Services zum Austausch von PLM Daten via Web Services eingesetzt.

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