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ProSTEP iViP Symposium 2008

Track 4/1
Softwarelogistik - Bereitstellung von konsistenten Softwareständen in der Fahrzeugentwicklung
Dr. Thomas Müller, BMW AG
Boubacar Traoré, sd&m AG

Abstract
Für Automobilhersteller nimmt die Bedeutung von Software im Fahrzeug stetig zu. Die Viel-falt und Modularisierung von Steuergeräten sowie zunehmende Anforderungen an eine fahr-zeugspezifische Datenzusteuerung erfordern leistungsfähige und flexible Softwarelogistik-Lösungen.

Die BMW Group hat mit einem neuen Steuergerätebeschreibungsmodell und einem neuen Fahrzeugprogrammiersystem grundlegende Innovationen in der Prozesskette E/E eingeführt. Dabei wurden grundsätzliche fachliche Herausforderungen gemeistert wie:

  • das Spannungsfeld zwischen „Zusteuern und Auswerten“ von Daten gegenüber dem „Einsammeln und Bereitstellen“ auflösen.
  • die Balance von gewünschter fachlicher Semantik des Gesamtsystems und techni-schen Eigenheiten eines PDM-Systems finden.
  • die Kombinatorik von zusätzlichen Fahrzeugkonfigurationen des Aftersales in den Griff bekommen und die dafür notwendigen Steuerungsdaten bereitstellen.
  • manuelle Datenbereinigungen an den Systembrüchen durchführen, die allein durch eine Schnittstellenrealisierung nicht adressiert werden können.

BMW und sd&m stellen im Vortrag dar, wie modulare Services statt eines hochintegrativen monolithischen Systems die die Erfolgswahrscheinlichkeit in einem solchen Projekt erhöhen.

Präsentation
PDF Dokument, size, 0,6 MB



Track 4/2
Implementierung von XML Datenformaten zum Austausch und zur Migration von Bordnetzen

Dr. Ansgar Gerlicher, T-Systems Enterprise Services GmbH
Michael Naß, Volkswagen AG

Abstract
Today, many different companies are involved in the automotive engineering process. The OEM, subcontractors and suppliers all need to collaborate and access the same data. Specialized applications are used in the process of designing vehicle electrical systems. These applications use proprietary data formats and do not support collaborative engineering. To become application independent and stay future-proof, a new trend is the transformation of data from the proprietary data formats to the Extensible Markup Language (XML). This will allow new ways of exchanging, viewing, editing and analyzing the data using new and existing applications and tools. The XML data formats KBL and ELOG – currently under development at the VDA - turn out to become de facto standards in the automotive industry for the exchange of vehicle electrical systems (VES) information. A project at Volkswagen investigates in the qualification of ELOG as a data format suitable for migration when switching from the Logical Cable CAD system to a new system. The goal is to implement a solution to transform the VES data from a proprietary data format into ELOG and vice versa. This presentation discusses the benefits of ELOG and KBL as VDA standards and XML document standards in general. It addresses the problems encountered in the implementation and explains how they are resolved in the course of the project.

Präsentation
PDF Dokument, size, 1,0 MB



Track 4/3

Standardisierung von Entwicklungsprozessen für mechatronische Systeme
Dr. Walter Koch, VDO Automotive AG
Diedrich Diedrichsen, Unity AG

Abstract
Shortened product lifecycles, increasing innovation needs, cross-discipline collaboration and worldwide distributed development are challenging today’s automotive suppliers.

Taking the CMMI® Model as a reference, VDO has improved all its development processes for its Division Powertrain. By applying innovative concepts a breakthrough was achieved: Based on business needs, each Business Unit was able to design its processes as needed, using standard process modules available for reuse.

Thus VDO was not only able to establish Powertrain wide standards in development – being absolutely critical for System Development Projects – it was also possible to decrease Process Design costs and achieve CMMI Maturity Level 3.

Präsentation

PDF Dokument, size, 1,7 MB



Track 4/4
Zusammenführung domänenspezifischer Methoden und Datenmodelle als Schlüssel für hocheffizientes CCM
Ansgar Villis, Hella KGaA Hueck & Co.
Dr. Roland Czubayko, CSC Deutschland Solutions GmbH

Abstract
Ein hoher Anteil an Kosten bei der Produktentstehung im Fahrzeugbau ist auf die mangelnde Steuerbarkeit von Änderungen zurückzuführen. In der Regel lassen sich durch verursacher- und kostengerechte Prozesse bzw. strengere Workflow-Reglementierungen beachtliche Verbesserungen erzielen. Sehr häufig liegt das Problem jedoch tiefer.

Durch die zunehmende Funktions- und Variantenvielfalt wird die Erstellung von Produkten und Prozessen immer komplexer. Die Folge: Produkt-Entwickler müssen bei Änderungen neben der Auswirkungsanalyse und Lösung domänenspezifischer Detailprobleme zunehmend technische Integrationsleistungen erbringen. Entscheider über Änderungen müssen in der Lage sein, aus einer umfangreichen Menge an Änderungsständen einen entscheidungsfähigen Informationsstand zu erfassen und zu bewerten. Den nachfolgenden Prozessen wie z.B. dem Prototypenbau bleibt häufig nur die mühevolle Rolle der Jäger und Sammler von Änderungsständen. Ähnlich ergeht es dem Vertrieb bei der gültigkeitsgerechten Zusammenstellung von Sonder- bzw. Länderausstattungen oder dem Einkauf.

Dieser Beitrag liefert eine Lösung für ein Change and Configuration Management, das mit einem sehr effizienten Aufwand-/Nutzen-Verhältnis umgesetzt werden kann. Basis ist eine Systemarchitektur, die durch einen repräsentativen Mastersystem-Verbund und eindeutigen Informationsflüssen eine stets konsistente Datenhaltung sicherstellt. Darauf setzt ein harmonisiertes Datenmodell auf, das die komplexitätsbeherrschende Philosophie des E/E-Konfigurationsmanagement mit dem Freigabe-Wesen der „alten“ PDM-Welt vereinigt. Neben den Benefits der (konfigurations-) planenden und CMMI-orientierten Funktionen in der mechanischen Welt und dem sichten-/produktstrukturorientierten Gültigkeitsmanagement in der Elektronik wird die relativ einfache Übertragbarkeit des Konzeptes auf die Entscheidungs- sowie die vor- und nachgelagerten Prozesse aufgezeigt.

Präsentation
PDF Dokument, size, 1,8 MB



 
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